14. Oktober 2019, 21:17 Uhr

Zeit für den Piks

14. Oktober 2019, 21:17 Uhr
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Aus der Redaktion
Gesundheitsdezernent Jens Mischak lässt sich wie jedes Jahr impfen. (Foto: pm)

Die kalte Jahreszeit naht und mit ihr die Gefahr, an einer Grippe zu erkranken. »Der kleine Piks im Oberarm bietet einen wertvollen Schutz vor einer schweren Erkrankung«, sagt Dr. Henrik Reygers, der kommissarische Leiter des Gesundheitsamts, »denn die Influenza hat nichts zu tun mit einer Erkältung - die ist zwar unangenehm und auch anstrengend, doch nichts im Vergleich zur Grippe, die zu schweren Komplikationen führen kann«.

Angeraten ist die Grippeschutzimpfung generell für alle ab 60. Auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit chronischen Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder einer Herzerkrankung zählen zu den Risikogruppen, ebenso Menschen mit einer Immunschwäche. An eine Impfung denken sollten auch diejenigen, die im Krankenhaus oder im Altersheim arbeiten oder einen Beruf ausüben, bei dem sie viel im Kontakt mit anderen Menschen stehen. Weil auch der Kontakt zu Geflügel gefährlich sein kann, rät Reygers Geflügelhaltern ebenfalls zur Impfung, genauso wie Reisenden in Richtung Südostasien. Eine ganz normale Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage, die echte Grippe kann einen schweren Verlauf nehmen. Im Nachgang kann es zu einer Lungenentzündung kommen, schlimmstenfalls könne die Influenza sogar zum Tod führen.

Im Oktober und November ist die beste Zeit für eine Impfung, damit sich bis zum Anrollen der ersten Grippewelle der volle Impfschutz entfaltet hat.



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