08. September 2019, 19:41 Uhr

JU-Chef Tilman Kuban votiert für Stabilität

08. September 2019, 19:41 Uhr

Er ist gerade auf einer kompakten Rundreise durch Deutschland unterwegs und so machte Tilman Kuban Station am Backhaus in Lauterbach-Rimlos. Der neue Bundesvorsitzende der Jungen Union folgte der Einladung von JU-Kreisvorsitzender Jennifer Gießler, die neben dem 32jährigen Niedersachsen auch den Landesvorsitzenden der hessischen JU, Sebastian Sommer (Wehrheim) sowie den jüngsten CDU-Abgeordneten im Landtag, Michael Ruhl aus Herbstein, begrüßte.

Kuban mahnte zu Stabilität in der deutschen Politik, da mit dem drohenden Brexit und Präsident Macron, dem »Philosophen aus Frankreich«, zwei führende europäische Länder instabil werden könnten. In Deutschland schwächelten die Sozialdemokraten derart, dass immer wieder das Zerbrechen der Großen Koalition in Berlin zu befürchten sei. Die Kandidatur des SPD-Finanzministers Scholz zum Parteivorsitzenden als erster und einziger Spitzenpolitiker wirke, als wenn er den Stuhltanz bei der »Reise nach Jerusalem« verloren habe, bemerkte der JU-Bundesvorsitzende spöttisch an. Die Christdemokraten und mit ihr die Junge Union stünden trotz aller innparteilichen Veränderungen für eine handlungsfähige Regierungspolitik in den Ländern, dem Bund und auch in Europa.

Bei Salzekuchen und Getränken kamen die JU-Mitglieder, CDU-Gäste und ehemalige Aktive ins lockere Gespräch über Klimapolitik oder die Erneuerung der Mutterpartei CDU.

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