Vogelsbergkreis

Hamel bleibt an der Spitze

Mit 458 Kilometern durchschnittlicher Entfernung zu den heimatlichen Schlägen war der 10. Preisflug für die Brieftauben der beiden Homberger Vereine »Ohmtalbote« und »Heimatliebe« der bisher längste der laufenden Saison. Außer der größten Distanz hatte der Flug aber keine großen Besonderheiten zu bieten, mit 75 km/h war es ein eher durchschnittlicher Flug, was sich auch in der Konkurszeit von 46 Minuten niederschlug, also jene Zeitspanne, innerhalb derer zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten. Zehn Züchter der Homberger Einsatzstelle hatten zu diesem Preisflug ihre Tauben »an den Start« gebracht. Diese 211 Tauben wurden mit vielen anderen aus weiteren Reisevereinigungen im französischen Besançon aufgelassen. Angenehme Temperaturen und ein schwacher Wind aus Südwest waren die äußeren Bedingungen.
16. Juli 2019, 22:02 Uhr
Eckhard Kömpf

Mit 458 Kilometern durchschnittlicher Entfernung zu den heimatlichen Schlägen war der 10. Preisflug für die Brieftauben der beiden Homberger Vereine »Ohmtalbote« und »Heimatliebe« der bisher längste der laufenden Saison. Außer der größten Distanz hatte der Flug aber keine großen Besonderheiten zu bieten, mit 75 km/h war es ein eher durchschnittlicher Flug, was sich auch in der Konkurszeit von 46 Minuten niederschlug, also jene Zeitspanne, innerhalb derer zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten. Zehn Züchter der Homberger Einsatzstelle hatten zu diesem Preisflug ihre Tauben »an den Start« gebracht. Diese 211 Tauben wurden mit vielen anderen aus weiteren Reisevereinigungen im französischen Besançon aufgelassen. Angenehme Temperaturen und ein schwacher Wind aus Südwest waren die äußeren Bedingungen.

Die erste Preistaube erreichte ihren Schlag in Heimertshausen bei Züchter Gernold Hamel um 14.14 Uhr. Neben dem Spitzenplatz erzielte Hamel noch die vorderen Preise 3., 4., 7., 10. und 14., ferner konnten Spitzenpreise erzielt werden von der Schlaggemeinschaft (SG) Pfeil und Fischer (2., 5., 11., 16., 18.), von Heinrich Wolf (6., 8., 9., 19.), von Peter Antmansky (12., 15., 17.), sowie von Volker Schaaf (13., 20.). Im Einzelnen erreichten die beteiligten Züchter des BZV Ohmtalbote mit ihren gesetzten Tauben die folgenden Ergebnisse: Gernold Hamel, Heimertshausen (34 Tauben gesetzt/18 Preise erzielt), was das beste Einzelergebnis innerhalb des Vereins bedeutete, sowie Peter Antmansky, Nieder-Gemünden (24/8). Die Züchter des BZV »Heimatliebe« erzielten folgende Ergebnisse: Reinhard Wolf, Homberg (6/2), die SG Pfeil und Fischer, Deckenbach (28/13), Dieter Weber, Ober-Ofleiden (15/4), Heinrich Wolf, Homberg (34/10), Volker Schaaf, Heimertshausen (14/8), was mit 57,1 Prozent Preisausbeute das beste Vereinsergebnis und der gesamten Einsatzstelle bedeutete, Thomas Gies, Lehrbach (17/1), SG Thomas und Stefan Weber, Ober-Ofleiden (15/1), sowie Lydia Korba, Homberg (24/6).

Alleine auf Platz eins mit 30 Preisen liegt Gernold Hamel. Ihm folgen auf Rang zwei Heinrich Wolf mit 26 Preisen und Peter Antmansky mit 25 Preisen, der sich damit um einen Platz verbessern konnte. Beim BZV Ohmtalbote liegt Gernold Hamel weiterhin klar vorne mit 40 Preisen. Auf Rang zwei folgt Peter Antmansky (32 Preise). Die Vereinsmeisterschaft beim BZV Heimatliebe wird weiter von Heinrich Wolf mit inzwischen 34 Preisen dominiert, ihm folgt Reinhard Wolf und mit gleicher Preisanzahl Volker Schaaf auf Rang drei.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,611787

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