Vogelsbergkreis

Gernold Hamel vorn

Es war ein schneller Flug, den die Brieftauben der beiden Homberger Vereine »Ohmtalbote« und »Heimatliebe« ihren Züchtern anlässlich des siebten Preisfluges bescherten. Auflass für die 318 Tauben der Einsatzstelle Homberg war das durchschnittlich 394 Kilometer entfernte französische Lure.
27. Juni 2019, 21:28 Uhr
Eckhard Kömpf

Es war ein schneller Flug, den die Brieftauben der beiden Homberger Vereine »Ohmtalbote« und »Heimatliebe« ihren Züchtern anlässlich des siebten Preisfluges bescherten. Auflass für die 318 Tauben der Einsatzstelle Homberg war das durchschnittlich 394 Kilometer entfernte französische Lure.

Der Start erfolgte bei optimalen Bedingungen. Für die Züchter zu Hause hieß es mehr als vier Stunden ausharren, bevor die ersten Tauben ihre heimatlichen Schläge erreichten. Den Spitzenpreis erzielte Heinrich Wolf, dessen schnellste Taube um 14.07 Uhr ihren heimatlichen Schlag in Homberg erreichte und die damit auf eine durchschnittliche Fluggeschwindigkeit von 88,6 km/h kam.

Bei einer Konkurszeit von 28 Minuten, also jener Zeitspanne innerhalb derer zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten, erreichten auch alle anderen Spitzentauben zeitnah ihre Schläge in der Heimat. Neben dem 1. Preis erzielte Heinrich Wolf noch den Platz 5. Weitere Spitzenpreise gingen an Gernold Hamel (2., 3., 4., 7., 8., 9., 13., 18.), an Volker Schaaf (6.), Peter Antmansky (10., 15., 17.), Lydia Korba (11., 14., 20.), Thomas Gies (12., 19.) sowie an Reinhard Wolf (16.).

Auflass für die 338 gesetzten Tauben der Einsatzstelle Homberg zum achten Wettbewerb war in Müllheim am Rhein. Die durchschnittliche Flugdistanz für die Tauben betrug 347 Kilometer, war also etwas kürzer. Die erste Preistaube erreichte ihren heimatlichen Schlag um 15.19 Uhr bei Züchter Gernold Hamel in Heimertshausen.

Neben dem Spitzenpreis konnte Züchter Hamel noch die vorderen Preise 6., 8., 9., 14., 17. und 20. für sich verbuchen. Weitere Spitzenpreise gingen an Peter Antmansky (2.), Lydia Korba (3.), Werner Chelminski (4.), Volker Schaaf (5., 19.), Reinhard Wolf (7., 11.), Heinrich Wolf (10., 15., 16.), an die Schlaggemeinschaft (SG) Pfeil und Fischer (12., 13.), sowie an Thomas Gies (18.). Die Rangfolge bei der Einsatzstellenmeisterschaft hat sich auch nach dem achten Preisflug weiter stabilisiert. Alleine auf Platz eins mit nunmehr 24 Preisen liegt unangefochten Gernold Hamel. Ihm folgt unverändert auf Rang zwei Heinrich Wolf mit 22 Preisen und Reinhard Wolf, 21 Preise. Entsprechend klar sind auch die Listen zu den Vereinsmeisterschaften und damit auch in der Platzierung an der Spitze unverändert.

Beim BZV »Ohmtalbote« liegt Gernold Hamel weiter klar vorne mit 32 Preisen. Er konnte damit den Abstand zum zweitplatzierten Peter Antmansky (26 Preise) um einen Preis erhöhen. Die Vereinsmeisterschaft beim BZV »Heimatliebe« wird weiter von Heinrich Wolf mit 29 Preisen angeführt, ihm folgt mit zwei Preisen Unterschied Reinhard Wolf und weitere zwei Preise dahinter Volker Schaaf. Der kommende Preisflug wird erneut im französischen Stadt Lure gestartet, von wo die Brieftauben damit in der laufenden Saison bereits zum dritten Mal aufgelassen werden.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,606862

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