Vogelsbergkreis

Heimat- und Kulturverein plant Handschriften-Kurs

Romrod (pm). Der Heimat- und Kulturverein bietet ein breites kulturelles Angebot, und die Betreuung von Schloss sowie Museum klappen. Das wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Vorsitzender Horst Blaschko begrüßte als Referent den Historiker Dr. Sascha Reif, der über Räuberbanden im Vogelsberg berichtete. In seinem Rechenschaftsbericht dankte Horst Blaschko den ehrenamtlichen Schloss- und Museumsführern Erwin Norwig, Bernd Rausch und Wilhelm Weidner für ihr Engagement sowie allen Helfern, die den Museumsdienst organisieren.
02. April 2019, 21:49 Uhr
Redaktion

Romrod (pm). Der Heimat- und Kulturverein bietet ein breites kulturelles Angebot, und die Betreuung von Schloss sowie Museum klappen. Das wurde bei der Hauptversammlung deutlich. Vorsitzender Horst Blaschko begrüßte als Referent den Historiker Dr. Sascha Reif, der über Räuberbanden im Vogelsberg berichtete. In seinem Rechenschaftsbericht dankte Horst Blaschko den ehrenamtlichen Schloss- und Museumsführern Erwin Norwig, Bernd Rausch und Wilhelm Weidner für ihr Engagement sowie allen Helfern, die den Museumsdienst organisieren.

Für 2019 sind unter anderem ein Tagesseminar »Lesen alter Handschriften« am 27. April, die Beteiligung an den Ferienspielen und eine Kunstausstellung im Schlossmuseum sowie eine musikalische Lesung geplant. Bei der Neuwahl des Vorstands wurde der alte Vorstand einstimmig bestätigt. Als weiterer Beisitzer wurde Manfred Beerbaum gewählt.

Im Anschluss berichtete Historiker Dr. Sascha Reif über seine Forschungen zur Bandenkriminalität im Vogelsberg Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Vortrag mit dem Titel »Lustig ist das Räuberleben? Bandenkriminalität im Vogelsberg (1780 bis 1825)« behandelte unter anderem die sogenannte »Vogelsberger Bande«.

Reif zeigte auf, dass die Faszination des Themas auch durch die Vielfalt der Einstellungen zu diesen Banden geprägt wird, seien sie doch etwa als »Sozialrebellen« und ihr Tun als eine Art von vorpolitischem Protest gegen die Sozialverhältnisse angesehen worden.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,572708

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