28. März 2019, 21:58 Uhr

Romrod setzt Straßenbeiträge aus

28. März 2019, 21:58 Uhr

Romrod (pwr). Für das Projekt »Leben und Wohnen im Alter (LuWiA)« gibt es noch keinen Betreiber. In der Stadtverordnetenversammlung informierte Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg (CDU), dass mit drei Bewerbern Gespräche geführt wurden. Insgesamt soll es 13 Interessenten gegeben haben. Wie Richtberg sagte, werden derzeit Eckpunkte für einen Mietvertrag festgezurrt. »Wir überlegen, einen Vorvertrag zu verfassen, falls ein endgültiger Mietvertrag noch nicht möglich ist«. Nach ihren Angaben plant man zur nächsten Stadtverordnetenversammlung einen Betreiber zu präsentieren. Richtberg: »Wir sind mit dem Haus auf einem ganz guten Weg«. Wie sie sagte, hofft man auf eine Eröffnung im Oktober.

Zwei einstimmige Beschlüsse fassten die Stadtverordneten zur Änderung des Bebauungsplans in Romrod und Zell. So sollen möglichst bald im Bereich der Romröder Krummäcker und der Zeller Pauschhecke neue Bauplätze für Wohnhäuser entstehen. »Ziel der beiden Bebauungsplanänderungen ist es, kurzfristig der Nachfrage nach Bauplätzen zu entsprechen«, sagte Richtberg. Bei der Fläche in Romrod handelt es sich um einen nicht genutzten Friedhof, bei der Fläche in Zell um ein nicht genutztes Gewerbegebiet. Zur Anfrage des Stadtverordneten Hauke Schmehl (CDU/FWG) informierte sie, dass derzeit keine Planung für ein großes Neubaugebiet besteht.

Lebhafte Diskussionen verursachte ein Antrag der CDU/FWG zu Straßenausbaubeiträgen. Fraktionsvorsitzender Thilo Naujock beantragte, die ausstehenden Kostenbescheide von Straßenbaumaßnahmen vorerst auszusetzen, die Kosten offenzulegen sowie Alternativvorschläge vorzulegen. Bürgermeisterin Richtberg stellte den Antrag infrage. »Ob das für die Entscheidungsfindung zielführend ist, ist fraglich«, meinte sie im Hinblick auf eine generelle Diskussion um die Beiträge. Mit dem Kommentar »Macht’s doch, ist doch euer Beschluss«, meinte sie. Diese entschlossen sich einstimmig, den Antrag anzunehmen und im Haupt- und Finanzausschuss weiter zu beraten. Im Bericht aus dem Magistrat teilte Richtberg mit, dass auf einer Fläche im Bereich der Bundesstraße 49 zwischen der Stadt Romrod und der Gemeinde Feldatal drei Windkraftanlagen errichtet werden sollen. Eine der Anlagen soll auf einer Waldfläche im Stadtgebiet errichtet werden. Zur Mobilfunksituation informierte Richtberg über Planungen für zwei Funkmaststandorte, zum einen im Bereich des Alsfelder Berges und zum anderen an der Bornhecke bei Strebendorf.

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