21. März 2019, 22:01 Uhr

Es braucht noch mehr Engagement

21. März 2019, 22:01 Uhr
KOA
Hartmut Höck (M.) bedankte sich bei Klaus-Ludwig Vogel und Jörg Pfeil (r.) für deren langjährige Mitgliedschaft. (Foto: koa)

Homberg (koa). Es war sichtlich kein einfacher Abschied vom Amt des Vorstands, welchen Hartmut Höck im Kreise der Mitglieder absolvierte. Aus gesundheitlichen Gründen legte der bisherige »Chef« der SG Germania die Geschicke der Zukunft in die Hände anderer. Doch leider fand sich niemand im Rahmen der Jahreshauptversammlung, der ihn hätte ersetzen wollen. So bleibt das Amt des Ersten Vorsitzenden derzeit unbesetzt. Als zweiter Vorsitzender wurde Daniel Wilker bestätigt. Auch Rechner Christoph Weitzel, welchem eine »hervorragende« Kassenführung bestätigt wurde, bleibt in dieser Position.

Janine Kuntze (Schriftführerin), die Jugendleiter Uwe Schepp und Antonio Coiro sowie der Vorsitzende des Spielausschusses, Harry Metz, werden dem Verein weiter vorstehen. Um den Vorstand zu entlasten, wurde der Ältestenrat erweitert.

Helmut Pfeil erhält so Unterstützung von Dieter Bernhard, Helmut Wilker, Hugo Kastl und Harmut Höck. Für Hartmut Höck eine starke Mannschaft, die er gerne aktiv wirken sehen wird: »Ich bedanke mich bei allen Vereinsmitgliedern und dem Vorstand für die Arbeit, freue mich über die vielen Freunde und Gönner des Vereins und wünsche allen weiterhin gutes Gelingen«, so der scheidende Vorsitzende.

Ein Wunsch, der sicher in Erfüllung gehen wird, denn die Germania präsentierte sich in den Jahresberichten als starke Truppe. In der vergangenen Runde 17/18 konnte man den Kreispokal gewinnen und nach dem Wechsel von Trainer Justin Grieß zu Thoma Brunet kam der Pokal des Scholl-Hoffricher-Cups hinzu.

Im Ohmtalpokal kam die Elf auf Platz zwei, in den Duellen des Rhielcups ging es auf das dritte Treppchen. Derzeit befindet sich die Mannschaft auf Platz sechs. Diese Botschaft quittierten die Anwesenden mit anhaltendem Applaus. Ein Platz, den es zu erhalten gilt. Einsatz zu zeigen – dies mahnte Hartmut Höck in seinem letzten Bericht im Amt noch einmal an: »Verein ist mehr, als Beitrag zu bezahlen.«

So richtete sich sein Dank an die Jugendleiter und Betreuer, die Helfer bei den Heimspielen und Veranstaltungen und an die Schiedsrichter. »Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger«, sagte Höck und mahnte, »dass sich mehr Vereinsmitglieder freiwillig engagieren möchten.« Freiwillig heiße, »ohne langes Bitten und Betteln des Vereinsvorstandes.« Jene, die sich 2018 aktiv engagierten, bewirkten jedoch viel: So konnte die Sportheimküche neu gefliest werden, verschiedene Anschaffungen wurden getätigt und in diesem Jahr ist der Einbau einer neuen Heizung vorgesehen.

Die Jugend, so wurde im Anschluss an die Ausführungen von Hartmut Höck deutlich, steht fest in ihren Fußballschuhen. Immerhin verfügt die SG Germania über die größte Abteilung in dieser Form im Sportkreis. Mit den Ehrungen für langjährige Mitglieder schloss die Versammlung. Höck dankte unter anderem Klaus-Ludwig Vogel und Jörg Pfeil für 40 Jahre in der SG Germania.

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