19. März 2019, 21:30 Uhr

Peter Gabriel leitet Seniorenbeirat

19. März 2019, 21:30 Uhr
Der wieder komplette Seniorenbeirat mit dem neuen Vorsitzenden Peter Gabriel (l.) der neuen stellvertretenden Schriftführerin Renate Berner und Nachrücker Bertold Föll (3. v. r.). Zur Wahl gratulieren (v. r.) Gemeindevertretungsvorsitzender Karl Pitzer und Erster Beigeordneter Eckhard Kömpf. (Foto: rs)

Gemünden (rs). Der Seniorenbeirat ist wieder vollständig: Peter Gabriel ist der neue Vorsitzende, und Berthold Föll ist in das Gremium nachgerückt. Die Veränderungen waren durch den Tod des seitherigen Vorsitzenden Peter Krug am 14. Januar notwendig geworden. Bei der Sitzung im Gemeinschaftsraum von Rülfenrod würdigte stellvertretender Vorsitzender Herbert Kömpf das Wirken Krugs, der seit der Gründung des Beirates 2009 Ideengeber und treibende Kraft gewesen war.

Nach Vorgesprächen wurde bei der Sitzung am Montag der seitherige stellvertretende Schriftführer Peter Gabriel als Vorsitzender vorgeschlagen, es gab keine weiteren Vorschläge. Einstimmig wurde Gabriel gewählt. Erster Beigeordneter Eckhard Kömpf beglückwünschte Peter Gabriel zur Wahl und nannte es einen guten Zufall, dass der neue Vorsitzende auch Mitglied des Gemeindevorstandes sei, denn so sitze er an der kommunalpolitischen Quelle.

Neue stellvertretende Schriftführerin wurde Renate Berner. Neu zu besetzen war auch die Position des Gemündener Vertreters im Kreis-Seniorenbeirat, was seither Peter Krug wahrgenommen hatte. Diese Rolle wird nun der stellvertretende Vorsitzende Herbert Kömpf übernehmen. In dem Kreisgremium, das zwei- oder dreimal im Jahr tagt, sind Vertreter der Kommunen, des Landkreises sowie des Kreistages.

Zum Treffen der Landesseniorenvertretung am 3. April in Buseck können zwei Vertreter aus Gemünden entsandt werden. Eine Teilnahme hielt Herbst Kömpf für sehr hilfreich für die weitere Arbeit. Bertold Föll und Renate Berner werden zu dem Treffen entsandt. Die Betreuung im regelmäßigen Seniorentreff hatte Herbert Kömpf in der letzten Zeit übernommen, unter anderem die Kaltgetränke besorgt und den Kaffee gekocht. Ihn werden jetzt die anderen Mitglieder des Beirates unterstützen. Die kommenden Termine sind an den Donnerstagen 21. März, 4. und 18. April, am 2. und 16. Mai sowie am 6. Juni. Für die Organisation dieser Treffen sind jetzt jeweils zwei Personen verantwortlich.

Vorschläge für Vorträge und Aktionen

Seit dem Tod Peter Krugs Mitte Januar waren die offiziellen Schreiben an den Seniorenbeirat an stellvertretenden Vorsitzenden Kömpf geleitet worden, der darüber informierte. So hat beispielsweise Günter Zeuner (Ruppertenrod) angeregt, einen Kurzvortrag zu halten, wie man Stürze vermeiden kann. Dieses Angebot wird vom Seniorenbeirat positiv gesehen. Zeuner ist seit Jahren dafür bekannt, dass er unter anderem qualifizierte gymnastische Angebote für ältere Menschen hält. Eine weitere Anregung aus dem Seniorenbeirat war, dass man auf Rehasport aufmerksam macht, der auch von den Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst wird. Dazu müsste man den Vertreter einer Krankenkasse als Referenten gewinnen. Auch Nachlassregelungen könnten mal ein Thema sein. »Wenn solche Vorträge waren, war der Raum immer gefüllt«, erinnerte sich Kömpf, der ein inhaltliches Angebot bei den Treffen als wesentliche Bereicherung sieht.

Über Vorträge hinaus regte Renate Berner an, die älteren Menschen könnten sich auch mal über ihre Lebenswege austauschen, denn einige der Senioren seien ja auch zugezogen, und können die anderen meist Einheimischen kaum einschätzen. Das Thema komme wohl von sich aus nicht auf, weil sich die einheimischen Besucher der Treffen natürlich untereinander seit Jahrzehnten kennen würden. In dieser Anregung kommt zum Ausdruck, dass unter den Aktiven im Seniorenbeirat bei der Wahl im Vorjahr nur zwei der neun Bewerber in Gemünden geboren worden waren.

Karl Pitzer, Vorsitzender der Gemeindevertretung, machte darauf aufmerksam, dass der Seniorenbeirat eigentlich ein kommunales Gremium ist, das politisch aktiv sein sollte, um den Kommunalpolitikern die Sicht der Senioren zu allen Belangen nahezubringen. In diesem Sinne waren in den ersten Jahren beispielsweise die öffentlichen Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäuser und Friedhöfe auf Barrierefreiheit hin geprüft worden. Das Anbieten von Vorträgen sei nicht originärer Auftrag des Seniorenbeirates. Norbert Raitz hielt dem entgegen, dass die vom Seniorenbeirat organisierten Vorträge einen hohen Stellenwert für die älteren Menschen hätten. Wenn die Gemeinde diese wichtigen Informationen nicht beibringen könne, dann helfe eben mal der Seniorenbeirat aus.

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