07. März 2019, 22:04 Uhr

Bildung 4.0 für Industrie 4.0

07. März 2019, 22:04 Uhr
Elektroniker, Mechatroniker und Industriemechaniker erhalten an der Max-Eyth-Schule den Facharbeiterbrief. (Foto: pm)

Alsfeld (pm). Acht Industriemechaniker, zehn Mechatroniker, neun Elektroniker und ein Industrieelektriker haben ihre Facharbeiterprüfung bestanden. Feierlich wurden ihnen von ihren Lehrern, den Ausbildern in den Betrieben und den Vertretern der Prüfungsausschüsse ihre Zeugnisse und IHK-Zeugnisse übergeben.

Die beruflichen Aussichten seien für sie sehr gut, betonte die Prüfungsvorsitzende und Abteilungsleiterin, Susanne Schäfer, aber mit Industrie 4.0, künstlicher Intelligenz, Digitalisierung der Arbeit, Automatisierung, Datenschutz und Informationssicherheit kämen auch große Herausforderungen auf sie zu.

»Wir hoffen, dass wir Sie gut darauf vorbereitet haben, denn wir wissen, dass Industrie 4.0 nicht ohne Bildung 4.0 funktioniert, in der Fachwissen kreativ auf neue Zusammenhänge übertragen wird«, sagte Schäfer, die in einer kurzen Ansprache sowohl auf zukünftige Entwicklungen, wie auch auf die Ausbildungszeit zurückblickte.

»Wir haben Sie teamfähig gemacht, jede Menge Fachwissen vermittelt und dabei sehr stark mit den Ausbildungsbetrieben zusammengearbeitet«. Aber auch die allgemeinbildenden Fächer wie Deutsch, Wirtschaft und insbesondere Englisch spielten eine große Rolle. So gewinne das technische Englisch immer mehr an Bedeutung: »Auf Montage, in Betriebsanleitungen und auf Fachmessen wird englische Sprachkompetenz vorausgesetzt«, ergänzte Schäfer. Sie bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit den Ausbildern und Betrieben, die das Ziel habe, die Auszubildenden zu fördern aber auch zu fordern: »Wir bewegen uns hier auf hohem Niveau. Nur so können die Auszubildenden die immer höheren Prüfungsanforderungen meistern«. Viele Absolventen entscheiden sich dafür, zukünftig in den Ausbildungsbetrieben als Facharbeiter tätig zu sein. Einige möchten im Anschluss an ihre Berufsausbildung die Fachoberschule (Schwerpunkt Technik) an der Max-Eyth-Schule besuchen, um später ein Studium zu beginnen. Das zeigt, dass junge Menschen durchaus gute Ausbildungsmöglichkeiten wie auch berufliche Perspektiven in der Region haben.

Bei den Industriemechanikern bestanden aus dem heimischen Raum: Lukas Becker (HKM Technik, Gemünden), Julian Friedrich (Thyssen Krupp, Alsfeld), Steven Kämmer (FFT, Mücke), Koray Karaca, Robin Heise, Sina Kraft (alle Kamax, Homberg), Merlin Fernando Lino Maia und Mathieu Mäßer (beide Geibel & Hotz, Homberg).

Bei den Elektronikern für Betriebstechnik bestanden Tim Forgel, Florian Harres, Elias Wolf (alle FFT, Mücke) und Pascal-Mike Traud (narz systems, Herbstein).

Bei den Elektronikern für Geräte und Systeme bestanden: Daniel Harris (PF-Schweißtechnologie, Alsfeld), Pascal Sasse (VOTRONIC Electronic-Systeme, Lauterbach), Justin Theiß, Jan Niklas Wagner (beide Hürner Schweißtechnik, Mücke) und Patrick Wöll (Helmut Boss Verpackungsmaschinen, Herbstein). Als Industrieelektriker für Geräte und Systeme bestand Andrej Berger (Gass GmbH & Co KG, Alsfeld). Bei den Mechatronikern bestanden: Anthony Emmich (Kamax, Homberg), Tristan Wolf, Tjorben Fischer, Marius Schäfer, Marc Simon (alle FFT Produktionssysteme, Mücke), Phillip Mertins, Chris Olbrich (beide Stock Maschinenbau, Grebenau), Jonas Schad (Anlagenbau Günther, Wartenberg), Luca Schleicher (Isel Germany AG, Eichenzell) und Michael Waurig (DUO-Technik, Wartenberg).

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