13. Februar 2019, 22:02 Uhr

Lehrerin Anne Behle in den Ruhestand verabschiedet

13. Februar 2019, 22:02 Uhr

Nach 43,5 Dienstjahren und 35 Jahren als Fachlehrerin für Hauswirtschaft verlässt Anne Behle die Max-Eyth-Schule. Als sie 1983 ihren Dienst an der Max-Eyth-Schule antrat, war gerade die vollschulische Ausbildung zur Hauswirtschafterin/zum Hauswirtschafter eingeführt worden, und es wurden händeringend Lehrkräfte gesucht. Seitdem haben sich die Anforderungen nach Einschätzung von Schulleiter Friedhelm Walther stark verändert, und heute reichen die Beschäftigungsfelder von Behinderten- und Altenpflegeeinrichtungen über Jugendherbergen oder Tagungshäuser bis hin zum Housekeeping in Hotels und zum Catering.

Anne Behle habe diese Herausforderung angenommen und weiterentwickelt, sagte Walther. So habe sie zum Beispiel die hauseigene Zusatzqualifikation »Eventmanagement in der Hauswirtschaft« mitkonzipiert. Ihre Fähigkeit gleichzeitig kreativ und dabei sehr organisiert zu sein, sei dabei voll zum Tragen gekommen. Behle unterrichtete schwerpunktmäßig in der Berufsschule, aber auch in der Fachschule und der Höheren Berufsfachschule. Wenn sie mit Schülern Buffets gestaltete oder Events organisierte, habe alles stimmig in ein Gesamtkonzept gepasst: Die Speisen seien perfekt aufeinander abgestimmt und appetitlich angerichtet, die Schüler würden dem Anlass entsprechend auftreten, und die Gestaltung sowie Dekoration der Tische sei geschmackvoll der Jahreszeit angepasst. Anne Behle habe die Fähigkeit, ihre sozialen und kommunikativen Stärken mit ihrem handwerklichen Können perfekt zu verknüpfen. So sei kein Fest und keine Veranstaltung in der Max-Eyth-Schule ohne die Unterstützung des Fachbereichs Ernährung und Hauswirtschaft denkbar, und somit habe Anne Behle die Schulkultur positiv geprägt. Sie sei bereit, sich intensiv mit neuen Herausforderungen auseinanderzusetzen und habe dadurch das Curriculum und den Fachbereich kontinuierlich mitentwickelt.

Von Beginn ihrer Tätigkeit an der Max-Eyth-Schule war Anne Behle in unterschiedlichen Prüfungsausschüssen aktiv und pflegte eine enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben. Außerdem war sie viele Jahre am Frankreichaustausch beteiligt. Besonders freute sie sich über die positiven Veränderungen, die sie bei den Schülern, die oft zum ersten Mal ins Ausland fuhren, feststellen konnte.

Schulleiter Walther bedankte sich für ihr hohes Engagement, ihr Organisationstalent, ihre klare Haltung und ihre liebenswerte Art und wünschte ihr »Möge der Wind stets in deinem Rücken sein«. (Foto: pm)

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