04. Februar 2019, 21:17 Uhr

Vorlesen bei Kerzenschein

04. Februar 2019, 21:17 Uhr
Durchs Fenster geschaut: Karl-Heinz Theiß liest aus den Büchern von »Ernst Eimer« und »Hanna und Jörg«.

Gemünden (eva). Bereits beim Eintreffen auf dem Schulgelände wurden die Kinder und ihre Familien von Kerzenlicht empfangen, das überall die Treppenaufgänge, Flure und Räume schmückte und so schon von Anfang an für eine anheimelnde Atmosphäre sorgte: Kürzlich fand in der Pestalozzi-Grundschule in Nieder-Gemünden eine romantische Kerzenlesung statt. Während im Rahmen der Literaturtage in diesem Schuljahr unter dem Motto »Kinder lesen für Kinder« im November ein Vorlesewettbewerb stattgefunden hatte und die Schüler auch eine medizinische Kinder-Comedy-Lesung mit Dr. Sibylle Mottl-Link erlebt hatten, gelang der Schule nun mit der Kerzenlesung ein ganz besonderes Event.

Die ganze Schulgemeinde inklusive Eltern, Großeltern und Geschwistern war eingeladen, um gemeinsam bei Kerzenlicht Geschichten zu lauschen oder bei Würstchen, Brötchen, Brezeln und Getränken zusammenzusitzen und zu reden. Um dieses schöne Ambiente gestalten zu können, waren zuvor die Eltern um Kerzenspenden oder auch Leihgaben von Laternen für die passende Illumination gebeten worden. Die Kinder nahmen ihre Schule ganz anders wahr, sie hatten beim Schmücken mitgeholfen und freuten sich, ihren Angehörigen alles zeigen zu können.

Schulleiterin Heike Steen begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die gute Resonanz. In vier verschiedenen Räumen fanden die Lesungen bei Kerzenschein statt. Vorleser waren Bürgermeister Lothar Bott, Lehrerin Juliane Schmuck, Rosi Diehl vom Erlebnisbauernhof Diehl in Grünberg-Stockhausen, Karl-Heinz Theiß aus Burg-Gemünden und Autorin Anke Koob aus Ehringshausen. Vorgelesen wurden Episoden und Geschichten aus verschiedenen Büchern, die von Astrid Lindgrens Klassiker »Michel aus Lönneberga«, über »Käpten Knitterbart auf der Schatzinsel« (Autorin Cornelia Funke), bis zu »Es klopft bei Wanja in der Nacht« (Autorin Tilde Michels) reichten.

Geschichten im Rotationsverfahren

Damit die Kinder und ihre Familien in den Genuss aller Geschichten kamen, fanden die jeweils 15 bis 20 Minuten dauernden Lesungen im Rotationsverfahren statt. Parallel zu den Lesungen und dem Imbissangebot wurde im Rahmen einer Buchausstellung die Möglichkeit zum Schmökern geboten oder, insbesondere auch von den Kindern, Bastelangebote angenommen.

Die Hoffnung der Schule, dass die Veranstaltung viel Anklang finden möge, wurde voll erfüllt. Es waren durchweg positive Äußerungen von allen Seiten zu hören, insbesondere auch von den Kindern, denen es in den Lesepausen sichtlich Spaß machte, in den mit vielen Kerzenlichtern gesäumten Gängen und Treppen »ihrer« Schule unterwegs zu sein.

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