29. Januar 2019, 22:09 Uhr

Gesangverein legt bis Herbst eine Pause ein

29. Januar 2019, 22:09 Uhr
Das Ehrungsbild zeigt (v. l.) Marianne Seyberth, Chorleiterin Gudrun Feldbusch, Karin Schneider, Vorsitzende Carmen Schäffer, Elke Reitz, OLSB-Vorsitzender Georg Teubner-Damster und Karl-Heinz Horst. (Foto: eva)

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). Neben einem Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr standen auch Überlegungen über die Weiterführung der Singstunden und den damit verbundenen Fortbestand des Nieder-Gemündener Gesangvereins »Eintracht« im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Sie fand am vergangenen Samstag im Karl-Gonter-Sportheim in Nieder-Gemünden statt.

Im vergangenen Jahr gab es 28 Singstunden. Gerade die Männerstimmen sind sehr schwach besetzt, es gibt zwei Bassstimmen und ein Tenor ist aus Hainbach »ausgeliehen«.

»Wegen Mitgliederschwund und Überalterung beabsichtigen wir, bis zum Herbst eine Singpause einzulegen«, informierte Vorsitzende Carmen Schäffer die Versammlungsmitglieder. Man werde die Zeit nutzen, den Verein neu auszurichten und versuchen, jüngere Mitglieder zu werben.

»Die Gedanken spielen dabei auf die 1250-Jahr-Feier von Nieder-Gemünden und die damit verbundenen Veranstaltungen in 2020 an«, so die Vorsitzende weiter. Deshalb hoffe man, dass das Vorhaben, einen Projektchor mit allen, die gerne singen, ins Leben zu rufen, gelingt.

Im Sängerkreis sei es bezüglich des Mitgliederrückganges wie bei vielen Vereinen, aber es gebe gerade in diesem Bereich neue Impulse wie beispielsweise Neues und Altes zusammenzubringen, so der Vorsitzende des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes (OLSB), Georg Teubner-Damster, der extra zur Jahreshauptversammlung nach Nieder-Gemünden gekommen war.

Bei dem Vorhaben, neue Kreise von Aktiven anzusprechen, dürfe man aber auch Althergebrachtes nicht ganz außer Acht lassen und man solle versuchen, Menschen dazu zu bewegen, nach Pausen wieder aktiv zu werden. Sei doch in Nieder-Gemünden gerade die bevorstehende 1250-Jahr-Feier ein guter Anlass, neue Sängerinnen und Sänger, aber auch ehemalige Aktive zum Mitsingen zu animieren. Zuvor hatte Carmen Schäffer in ihrem Jahresrückblick die Aktivitäten im vergangenen Jahr und im Besonderen die Geburtstagsfeier zum 155-jährigen Bestehen des Traditionsvereins »Eintracht« erwähnt. Gefeiert wurde der Vereinsgeburtstag im Juni vergangenen Jahres im Rahmen des Grillfestes vom »Club Alte Kameraden« auf dem Nikolausberg. Schon einmal sei es aus diesem Anlass gelungen, ehemalige und einige neue Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen im Projektchor zu gewinnen.

Neben den insgesamt 28 Singstunden und der Vereinsgeburtstagsfeier sang der Chor ferner im Juni beim musikalischen Frühschoppen des Ehringshäuser Gesangvereins, hatte Vereinsmitgliedern zu persönlichen Jubiläumsfeiern Ständchen gebracht und im Juli beim Zeltgottesdienst im Rahmen der Kirmes gesungen.

Während der Sommerpause hatten Mitglieder des Gesangvereins für drei Wochen die Bewirtung im Karl-Gonter-Sportheim (in dem wöchentlich die Übungsstunden stattfinden) übernommen, die Sängerinnen und Sänger begleiteten die Gedenkfeier zum Totensonntag auf dem Friedhof mit einigen Chören und mit einer vereinsinternen Adventsfeier im Sportheim klang das Sängerjahr im Dezember aus.

Ehrungen

Rechnerin Simone Ries informierte in ihrem anschließenden Kassenbericht detailliert über die Finanzen des Vereins. Rainer Schojan und Ingrid Stein, die die Vereinskasse geprüft hatten, bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, sodass auf deren Antrag dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt wurde. Kassenprüfer für das laufende Jahr sind Ingrid Stein und Helmut Theiß.

Es sei aufgrund der wenigen Sängerinnen und Sänger nicht immer ganz einfach gewesen in den Singstunden, sagte Chorleiterin Gudrun Feldbusch, die besonders noch einmal die Feier zum 155-jährigen Bestehen erwähnte, die ihr, da alles sehr gut gelaufen sei, auch sehr viel Freude gemacht habe.

Elfriede Müller wurde in Abwesenheit zum Ehrenmitglied ernannt und für 25-jähriges aktives Singen im Gesangverein wurde Elke Reitz vom OLSB-Vorsitzender Teubner-Damster und von Carmen Schäffer ausgezeichnet. Für besonders guten Singstundenbesuch erhielten Carmen Schäffer, die gar nicht gefehlt hatte, sowie Karl-Heinz Horst, Karin Schneider und Marianne Seyberth, die nur drei Singstunden versäumt hatten, Belobigungen und einen Applaus der Versammlungsmitglieder.

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