14. Januar 2019, 21:38 Uhr

Süßes für die Baumentsorger

14. Januar 2019, 21:38 Uhr
Jugendfeuerwehrleute sammeln Weihnachtsbäume in Alsfeld ein. (Foto: pwr)

Vogelsbergkreis (sf). Es war ein sehr großer Berg an ausgedienten Weihnachtsbäumen, die Helfer aus sechs Ortschaften zusammengefahren hatten. Es ist schon seit vielen Jahren eine Tradition, dass wechselweise in den Orten das sogenannte Tannenbaumverbrennen organisiert wird. In diesem Jahr war Sellnrod an der Reihe. Eingesammelt wurden die Bäume in Unter-Seibertenrod und Ober-Seibertenrod sowie in Bobenhausen, Wohnfeld sowohl in Sellnrod und Höckersdorf. Feuerwehrleute jeden Alters sowie weitere Helfer waren auf den Beinen.

Die Sellnröder Feuerwehr mit Wehrführer Gerhard Fach und dem Jugend- und Kinderfeuerwehrteam Janine Lutz, Christina Ellrich und Marco Puchowski hatte an der Grillhütte noch für einen Imbiss gesorgt und dort gab es auch etwas Heißes zu trinken. Die einzelnen Gruppen aus den sechs verschiedenen Orten standen noch eine gute Zeit beieinander, tauschten sich aus und fuhren dann wieder zurück.

Engagiert sind auch die Jugendlichen der Atzenhainer Feuerwehr mit ihrem Jugendwart Mark Seim. Dieser wiederum wurde unterstützt von weiteren Aktiven. Steffen Wick stellte das Fuhrwerk und einen weiteren Anhänger für die Einsammelaktion zur Verfügung. Aber auch die Feuerwehr mit ihrem MTW und Anhänger waren im Einsatz. So wurden alle Straßen abgeklappert und die Bäume eingesammelt. Es waren 121 an der Zahl. Waren sie kürzlich noch als wunderschön geschmückte Weihnachtsbäume im Einsatz, haben sie nun ihren Job gemacht. An manchen Bäumen rieselten die Nadeln mächtig und andere waren noch in sattes Grün gekleidet.

Die eifrigen Helfer der Feuerwehr bedanken sich bei den Spendern. Die Kinder freuten sich zudem über die Süßigkeiten. Nach getaner Arbeit stärkten sich die Helfer im Feuerwehrhaus, sie hatten sich eine warme Mahlzeit verdient. Es gab unter anderem die »Neujahrsfrikadellen« der Feuerwehr. Abschließend wurden die Bäume aus dem vergangenen Jahr zur Grünschnitt-Deponie nach Mücke-Merlau gebracht.

(pwr). Weit über 2500 Weihnachtsbäume sammelten am Samstag auch die Jugendfeuerwehren in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke, Romrod und Ulrichstein ein. Die ausgedienten Bäume wurden zumeist auf Gespanne geladen und dann der Entsorgung zugeführt. Zum Größenverhältnis: 2500 Bäume entsprechen im Nutzforst einer Waldfläche von etwa 25 000 Quadratmetern. In Alsfeld lud der Feuerwehrnachwuchs über 200 Bäume auf zwei Traktorgespanne auf. Wie Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler berichtete, wurden die 30 fleißigen Sammler in der Alsfelder Feuerwache mit Fischstäbchen versorgt. Großen Dank richteten die Mädchen und Jungen an die Gespannfahrer Wolfgang Tomalla und Kevin Eilts. Im Ortsteil Eifa sammelte die Jugendfeuerwehr insgesamt vier Wagenladungen mit Weihnachtsbäumen ein. Die fast zwanzig Helfer wurden im Anschluss mit Pizza überrascht. In Feldatal sammelte die Jugendfeuerwehr im Ortsteil Ermenrod 25 Weihnachtsbäume ein. Wie Jugendwart Julian Seim berichtete, waren insgesamt sieben Helfer unterwegs. In Gemünden sammelten die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr rund 150 Bäume ein. Wie Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski sagte, waren es in Burg- und Nieder-Gemünden 60, in Ehringshausen 50 und in Hainbach 40 ausgediente Tannen.

In Kirtorf sammelten die elf Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr rund 150 der ausgedienten Nadelhölzer ein. Mit zwei Gespannen fuhren die jungen Brandschützer Straße für Straße der Gleenstadt ab. Nicht nur Geldspenden, auch süße Überraschungen wurden den Jugendlichen bei ihrer Sammelaktion überreicht. »Der Feuerwehrnachwuchs freut sich jedes Jahr auf das Einsammeln der Weihnachtsbäume«, so das Team um Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider. In der Kirtorfer Feuerwehrwache wurden die fleißigen Sammler zum Abschluss mit Pizza empfangen.

In Nieder-Ohmen sammelte die Jugendfeuerwehr fast 300 Nadelträger ein. Insgesamt 22 Helfer waren mit Unterstützung der Einsatzabteilung sowie der Ehren- und Altersabteilung unterwegs. Jugendwartin Carina Reitz dankte für die zahlreichen Spenden, die komplett der Jugendfeuerwehr zugutekommen. Im Mücker Ortsteil Flensungen wurden 120 Bäume eingesammelt.

In Romrod lud der Feuerwehrnachwuchs mehr als 200 Bäume auf die Transporthänger, die von einer Imkerei und einem Milchviehbetrieb kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Wie Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing berichtete, erhielt die Jugendfeuerwehr vom Förderverein der Feuerwehr mehrere Strickmützen geschenkt und zur Mittagszeit einen warmen Imbiss gereicht. Besonders erfreut war der Feuerwehrnachwuchs von der Vielzahl der Süßigkeiten, die an den ausgedienten Tannenbäumen hingen. »Von Gummibärchen über Schokoriegel bis hin zu Lutschern war alles dabei«, so die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr.

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