10. Dezember 2018, 21:12 Uhr

Wetter trübt Weihnachtstrubel

10. Dezember 2018, 21:12 Uhr
Der Posaunenchor eröffnet den Kestricher Weihnachtsmarkt. (Foto: hso)

Feldatal-Kestrich (hso). Alle Jahre wieder findet am zweiten Adventswochenende auf dem Gelände hinter dem Dorfgemeinschaftshaus der Weihnachtsmarkt statt. Die Initiatoren hatten den Platz mit vielen bunten Lichtern und geschmückten Buden gestaltet. Prunkstück war ein großer Weihnachtsbaum. Leider sollte am Samstag und am Sonntag wegen des regnerischen Wetters nicht die rechte Weihnachtsstimmung aufkommen. Auch die Veranstalter waren deshalb eher unzufrieden.

Mitveranstalter Patrick Pfromm bemerkte in seiner Begrüßungsansprache, dass der kleine, aber feine Traditionsweihnachtsmarkt seinen festen Platz in der Gemeinde seit 21 Jahren hat. Mit dabei waren wie in jedem Jahr die Bläser des evangelischen Posaunenchores aus Groß-Felda. Unter der Leitung von Dirk Weber eröffneten sie am Samstag den Markt.

Pünktlich zum Start der Musiker schloss der Himmel für kurze Zeit seine Schleusen, aber es sollte nicht lange dauern, bis es wieder anfing zu regnen. Bekannte Weihnachtslieder, die zum Mitsingen anregten, erklangen und verbreiteten etwas vorweihnachtliche Stimmung unter den wenigen großen und kleinen Besuchern.

Patrick Pfromm, Wehrführer der Feuerwehr, lud noch für Sonntag ein, für den ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm versprochen worden war. Der Duft von heißem Glüh- und Apfelwein, Kinderpunsch und von selbst gebackenen Plätzchen lag an beiden Tagen über dem Platz. Hungrig musste niemand nach Hause gehen. Zur Auswahl gab es Crêpes, Bratwürstchen und gebratene Pilze. Geselchtes Fleisch und ein leckerer Obstler dazu schmeckten an beiden Tagen so manchem Besucher.

Wer es nicht ganz so deftig mochte, der konnte sich am Sonntag bei Kaffee und Kuchen im Dorfgemeinschaftshaus stärken. Ein willkommenes Angebot, regnete es doch fast den ganzen Nachmittag und es blies ein teilweise böiger Wind. In den kleinen Holzhütten wurden selbst gestrickte Socken, Schals und Baumschmuck angeboten. Selbst gemachte Marmelade, Bienenhoniglikör, Eintracht-Frankfurt-Fanartikel und auch Lose, mit denen man kleine Deko-Artikel gewinnen konnte, fanden ihre Abnehmer. Für Sonntag stand auch der Besuch des Nikolauses auf dem Plan. Dieser hatte für die Kinder natürlich etwas mitgebracht. Der Andrang war groß, als er unter dem Weihnachtsbaum seine Geschenke an die Kleinen verteilte.

Musikalisch wurde der Sonntag von Klängen der Jagdhornbläser umrahmt. Für die Musiker gab es viel Applaus. Obwohl man sich diesmal wegen des unfreundlichen Wetters nicht so lange wie sonst auf dem Markt aufhalten konnte, ist sicher, dass es auch im kommenden Jahr wieder diesen kleinen und beschaulichen Weihnachtsmarkt in Kestrich geben wird.

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