07. Dezember 2018, 21:57 Uhr

Budenreihe zum Backhaus verlängert

07. Dezember 2018, 21:57 Uhr
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Von Jutta Schuett-Frank
Zwischen den Buden bietet eine Hüpfburg Abwechslung für die kleinsten Besucher des Weihnachtsmarktes. (Foto: sf)

Mücke-Ober-Ohmen (sf). Wundervolle Chormusik gab es in der Kirche, denn dort startete man den Weihnachtsmarkttag mit einem tollen Konzert. Die Chöre sangen in verschiedenen Formationen. Wer kennt ihn nicht, den Weihnachtsmarkt »Am Römer« allerdings in Ober-Ohmen, also fast um die Ecke. Die Vereinsgemeinschaft hatte sich entsprechend engagiert, und es war eine echte Budenstadt aufgebaut worden. In diesem Jahr verlagerte man die Weihnachtsmeile etwas und bezog das Backhaus in den Markt ein. Am Spätnachmittag konnte Harald Winter für die Vereinsgemeinschaft den Traditionsweihnachtsmarkt eröffnen. Als Livemusik spielten die Seenbachtaler Jagdhornbläser und stimmten auf dem Weihnachtsmarkt wunderschöne Weihnachtslieder an.

Viele Düfte zogen einem um die Nase, von Glühwein über kräftig gebratene Kartoffelpuffer bis hin zu frischen gegrillten Hähnchen. Für das leibliche Wohl gab es also allerlei. Auch die Weihnachtsbäckerei hatte geöffnet, und die Waffeln mit dem Puderzucker setzten noch ein Sahnehäubchen auf.

Aus Lautsprechern hörte man dann auch weihnachtliche Klänge. Der Weihnachtsmarkt ist über seine Ortsgrenzen hinaus bekannt, denn das kuschelige Flair am »Römer« lädt stets zum Verweilen ein. Bei für den Dezember doch angenehmen Temperaturen, schmeckte der Glühwein besonders gut. Der Samstag vor dem ersten Advent, ist ein ganz fester Termin bei den Ober-Ohmener und ihren Gästen aus nah und fern. Für die Kinder gab es in diesem Jahr eine Hüpfburg, und das freute sie besonders. Aus dem Backhaus wurde backfrische Pizza gereicht.

So gegen 18 Uhr kam ein richtiger Nikolaus und beschenkte die Kinder mit leckeren Süßigkeiten. Im Turmzimmer der Kirche gab es einen Basar, dessen Erlös für die historischen Wandmalereien im Kirchturm bestimmt ist. Auch in diesem Jahr wird der Erlös des Weihnachtsmarktes wieder für das Dorf bestimmt sein. So werden die Kosten für die Bepflanzungen im Dorf übernommen oder auch beispielsweise wird der Kranz am Ehrenmal vom Erlös bezahlt.



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