Vogelsbergkreis

Kritik wegen unpünktlicher Züge

Lauterbach (pm). »Unpünktliche Züge, die den Fahrplan durcheinanderbringen, oder schadhafte Trassen, die den Bahnverkehr beeinträchtigen, sind ein Ärgernis für alle, die im Netz der Deutschen Bahn unterwegs sind. Das muss so schnell wie möglich ein Ende haben.« Das stellte Geschäftsstellenleiter Andreas Güth bei der Mitgliederversammlung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Ortsverband Alsfeld/Lauterbach, fest. Vorsitzender Peter Hedrich begrüßte Herbert Lerch von der Ortsseniorenleitung sowie Geschäftsstellenleiter Andreas Güth (Kassel). Schwerpunkt der Tagesordnung war die Jubilarenehrung.
22. November 2018, 21:47 Uhr
Redaktion
A_eisenbahn_081118
Die Geehrten (v. l. vorne) Reinhold Becker, Ludwig Funk und Matthias Bleuel, Vorsitzender Peter Hedrich, Geschäftsstellenleiter Andreas Güth und Herbert Lerch (Seniorenleitung, hinten v. l.). (Foto: pm)

Lauterbach (pm). »Unpünktliche Züge, die den Fahrplan durcheinanderbringen, oder schadhafte Trassen, die den Bahnverkehr beeinträchtigen, sind ein Ärgernis für alle, die im Netz der Deutschen Bahn unterwegs sind. Das muss so schnell wie möglich ein Ende haben.« Das stellte Geschäftsstellenleiter Andreas Güth bei der Mitgliederversammlung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Ortsverband Alsfeld/Lauterbach, fest. Vorsitzender Peter Hedrich begrüßte Herbert Lerch von der Ortsseniorenleitung sowie Geschäftsstellenleiter Andreas Güth (Kassel). Schwerpunkt der Tagesordnung war die Jubilarenehrung.

So wurden Andrea Hoffmann für 25-jährige Mitgliedschaft, Matthias Bleuel (Hofbieber) für 40-jährige und Ludwig Funk (Alsfeld) für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Reinhold Becker (Brauerschwend) und Karlheinz Seim wurden für 60 Jahre Mitgliedschaft gewürdigt. Albert Seim (Ober-Breidenbach) wurde für 70-jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel und einem Präsent bedacht. Andreas Güth zollte den Jubilaren Respekt und machte dankbar deutlich, dass die Jubilare zusammen für 305 Jahre Solidarität in der Gewerkschaft stünden.

In seiner Laudatio betonte Güth, die EVG gehe mit drei Kernforderungen in die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn. »Wir fordern für unsere mehr als 100 000 bei der DB AG beschäftigten Mitglieder 7,5 Prozent einschließlich mehr vom EVG-Wahlmodell. Zudem muss der Arbeitgeber mehr für die betriebliche Altersvorsorge tun.«

»Und wir wollen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen ihre Zeitguthaben aus dem Langzeitkonto selbst bestimmend und flexibel während des gesamten Berufslebens und nicht erst kurz vor der Rente entnehmen können.« »Wir schaffen die Verkehrswende nur, wenn die Eisenbahn als Verkehrsträger insgesamt attraktiver wird«, betonte der Gewerkschafter.

Insofern sei es sehr ärgerlich, wenn die Mängel bei der Deutschen Bahn Auswirkungen auf das Gesamtsystem hätten. »Nur mit einem starken Angebot auf der Schiene können wir der Umwelt helfen und drohende oder auch schon ausgesprochene Fahrverbote vermeiden«, schloss Güth.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,518980

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung