09. November 2018, 12:10 Uhr

Jubiläum

Chrischona-Posaunenchor feiert mit vielen Gästen Jubiläum

Die Besucher in der Kirche in Ober-Ohmen freuten sich, das 20-jährige Bestehen mit dem Posaunenchor der Chrischona-Gemeinschaft zu feiern.
09. November 2018, 12:10 Uhr
In der Kirche von Ober-Ohmen feiert der Posaunenchor der Chrischona-Gemeinschaft aus dem benachbarten Unter-Seibertenrod das 20-jährige Bestehen. (Foto: sf)

kommt der Chor eigentlich aus Unter-Seibertenrod, so hatte man sich die große Kirche in Ober-Ohmen ausgesucht, um den Geburtstag gebührend zu feiern. Mit »Ein feste Burg ist unser Gott« wurde das Konzert eröffnet und Vikar Jörg Niesner begrüßte den Jubiläumschor.

Martin Luther habe einmal gesagt: »Musik vermittelt, was Worte nicht sagen können«. Das Evangelium werde hörbar. Auf den Festabend wurden die Besucher dann eingestimmt mit dem Stück »Zur Feier des Tage« von Peter Janka. Moderator und Impulsgeber des Abends war Pastor Matthias Schmidt. Kraftvoll und gefühlvoll erklangen die Musikstücke. Schmidt sprach in seinem Beitrag von Dankbarkeit. Sie sei ein Schlüssel zur Lebensqualität, dies wisse schon der Volksmund und auch in der Psychologie sei dies inzwischen fest verankert.

Eingebettet in das Konzertprogramm war der Rückblick auf das Vereinsgeschehen. »Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen.« Das sagte Bürgermeister Edwin Schneider in seinem Grußwort. »Ich danke Ihnen für die vielen schönen Stunden, die Sie den Menschen bereitet haben.«

Mitstreiter gesucht

Den aktuell 16 aktiven Mitgliedern sei es zu verdanken, dass der Chor fortbesteht. Denn Musik habe eine unverwechselbare Sprache, die überall auf der Welt verstanden wird. »Hier muss nichts übersetzt werden, hier fühlt sich jeder gleich angesprochen. Töne sagen alles ohne Worte und deshalb schafft Musik immer eine Verbindung zwischen den Menschen. Menschen, die Musik mögen, und erst recht Menschen, die selber musizieren, finden sofort einen Zugang zueinander.« Edwin Schneider überreichte auch ein Geldgeschenk.

Wunderbar erklangen anschließend die Instrumente bei »Concerto in B-Dur« von Vivaldi oder auch »The black pearl«. »The Medaillons Calls« begeisterte ebenso wie die barocke Bläsermusik »Fantasie« von Georg Friedrich Händel. Das Lied »Stern auf den ich schaue« wurde mit viel Gefühl gesungen und passend von Posaunenchor begleitet.

Mit Stolz blickte auch Ortsvorsteher Wolfgang Geiss auf den Posaunenchor. Bei Veranstaltungen im Dorf sowie beim Weihnachtsmarkt seien die Bläser stets zur Stelle. Der Chor bereichere das kulturelle Leben des Dorfes. Mit »What a wonderful world« von Richard Roblee neigte sich der Konzertabend dem Ende zu und die Gäste hörten noch »König Jesus«. Der Konzertabend gefiel allen und die Besucher applaudierten freudig. Nach einem Schlusswort und einer Einladung in das Gemeindehaus zu Häppchen und Getränken wurde der Segen ausgesprochen. Das Konzert endete mit dem bekannten »Amazing Grace«. Am Rande wurde noch angemerkt, dass sich der Posaunenchor über weitere Mitmusizierende sehr freuen würde.

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