25. Oktober 2018, 08:00 Uhr

Elektro-Fahrzeuge

Jetzt kann man am Rathaus Feldatal Strom tanken

Die Reichweite von Elektro-Fahrzeugen ist beschränkt. Deshalb ist es wichtig, dass es viele Ladestationen gibt. Eine neue Ladesäule am Feldataler Rathaus bietet sich jetzt für Elektrofahrzeuge an.
25. Oktober 2018, 08:00 Uhr
Bürgermeister Leopold Bach (r.) mit Stefan Hirth an der neuen Elektroladesäule vor dem Rathaus. (Foto: pm)

»Jetzt können Elektro-Fahrzeuge auch bei uns im schönen Feldatal öffentlich geladen werden«, kommentierte Bürgermeister Leopold Bach die Eröffnung der neuen Ladesäule auf der Parkfläche am Rathaus. »Eine öffentliche Elektroladesäule ist nicht nur ein Service für Besitzer von Elektrofahrzeugen und E-Bikes. Sie wirkt sich überdies positiv auf die CO2-Emissionen aus,« sagte Bach.

Gemeinsam mit Stefan Hirth vom Vertrieb der OVAG eröffnete Bach den Elektro-Ladeplatz und zeigte auf, was das Vorhaben für die Bürger vor Ort sowie für Gäste bedeutet. Elektro-Fahrzeuge müssten nicht mehr unbedingt zu Hause geladen werden. Das Laden könne auch mit Erledigungen im Ort oder bei einem Ausflug quasi nebenbei erledigt werden.

»Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock«, sagen dazu die Vorstände der Ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold. Nach einer mehrjährigen Testphase mit ausgewählten Elektroladesäulen errichtet die ovag Energie AG bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden ihres Versorgungsgebietes rund 60 neue Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und im Gießener Land. Ziel ist, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen. »Es ist uns wichtig, dass die ovag-Ladesäulen ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden«, so Schwarz und Arnold.

Kosten trägt die ovag Energie AG

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. Durch die Bereitstellung der Stellfläche für die Ladesäule und zwei spezielle Parkplätze seitens der Gemeinde wurde die Errichtung in Groß-Felda erst ermöglicht. Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk »PlugSurfing« integriert. Bereits mehr als 60 000 Ladestationen gehören diesem Netzwerk an. »E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen«, erklärte Stefan Hirth. »Aufladen kann man auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.«

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