Vogelsbergkreis

Bringt Digitalisierung das Ende des Kapitalismus?

Alsfeld (pm). Die Digitalisierung verändert auch den kapitalistischen Betrieb fundamental – und damit auch die Formen des Arbeitens. Manche prophezeien, dass bei fortschreitender Digitalisierung und Automatisierung die Arbeit für Menschen ausgehen wird. Auf Einladung der Rosa- Luxemburg-Stiftung bespricht Christopher Wimmer die Thematik mit dem Titel »Digitalisierung, Kapitalismus und Marx« am Donnerstag, dem 18. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hotel Klingelhöffer. Der Referent ist Soziologe, freier Journalist und Autor in Berlin. Der Eintritt ist frei.
15. Oktober 2018, 21:57 Uhr
Redaktion

Alsfeld (pm). Die Digitalisierung verändert auch den kapitalistischen Betrieb fundamental – und damit auch die Formen des Arbeitens. Manche prophezeien, dass bei fortschreitender Digitalisierung und Automatisierung die Arbeit für Menschen ausgehen wird. Auf Einladung der Rosa- Luxemburg-Stiftung bespricht Christopher Wimmer die Thematik mit dem Titel »Digitalisierung, Kapitalismus und Marx« am Donnerstag, dem 18. Oktober, ab 19.30 Uhr im Hotel Klingelhöffer. Der Referent ist Soziologe, freier Journalist und Autor in Berlin. Der Eintritt ist frei.

Der US-amerikanische Soziologe Jeremy Rifkin und der britische Journalist Paul Mason, der sich selbst als »radikalen Sozialdemokraten« bezeichnet, sind Verfechter der These, die Digitalisierung bringe das Ende des Kapitalismus. Andere glauben, dass der Kapitalismus durch die Digitalisierung an neuer Dynamik gewönne. Auch Karl Marx beschäftigte sich in den Vorarbeiten zum Kapital, im sogenannten Maschinenfragment, mit der Frage, was wohl mit der Arbeitskraft passieren würde, wenn die Automatisierung voranschreitet.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,500078

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