Vogelsbergkreis

Kartoffelernte wie früher

Mücke-Groß-Eichen (sf). Dieser Anblick ist mittlerweile in unserer Region selten geworden. Vor einigen Jahren wurden noch auf jedem Bauernhof Kartoffeln angebaut, sie waren ein wichtiger Bestandteil auf dem Speiseplan. Dies hat sich geändert, die Kartoffeln kommen heute meist aus den Lebensmittelmärkten. Nun wird Groß-Eichen 1000 Jahre alt, und es verfielen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins auf die Idee, wieder einmal Kartoffeln zu pflanzen und dann zu roden. So wie es früher Brauchtum war.
22. August 2018, 21:30 Uhr
Jutta Schuett-Frank
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Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins ernten für den stehenden Festzug der 1000-Jahr-Feier am Sonntag Kartoffeln wie früher mit einem Sammelroder. (Foto: sf)

Mücke-Groß-Eichen (sf). Dieser Anblick ist mittlerweile in unserer Region selten geworden. Vor einigen Jahren wurden noch auf jedem Bauernhof Kartoffeln angebaut, sie waren ein wichtiger Bestandteil auf dem Speiseplan. Dies hat sich geändert, die Kartoffeln kommen heute meist aus den Lebensmittelmärkten. Nun wird Groß-Eichen 1000 Jahre alt, und es verfielen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins auf die Idee, wieder einmal Kartoffeln zu pflanzen und dann zu roden. So wie es früher Brauchtum war.

Das Vorstandsmitglied Justin Betz und einige Helfer machten sich ans Werk. Insgesamt wurde rund ein halber Morgen bestellt und nun ausgemacht. Mit einem Sammelroder starteten die Freiwilligen. Durch die extreme Trockenheit war dies eine sehr staubige Angelegenheit. Doch trotz der Wasserknappheit fiel die Ernte zufriedenstellend aus. Diese leckeren Kartoffeln werden jetzt beim stehenden Festzug am Sonntag verarbeitet, insbesondere für den Schmierschelkuchen aus dem Backhaus.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,475568

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