Rund ein Viertel der wahlberechtigten Senioren von Gemünden haben an der Wahl zum gemeindlichen Beirat teilgenommen. Dabei blieben Überraschungen aus, auf den vorderen Plätzen befinden sich erneut Personen, die sich auch in den vergangenen Jahren wesentlich um die Belange ihrer Altersgenossen (60+) gekümmert haben. Erneut am meisten Stimmen bekam der Elpenröder Herbert Kömpf (162), gefolgt von dem seitherigen Vorsitzenden Peter Krug (152) und dem auch in der vergangenen Periode aktiven Peter Gabriel (148). Die 887 Wahlberechtigten konnten diesmal unter neun Personen auswählen, in das Gremium kommen die sieben Personen mit den meisten Stimmen. Nicht wiedergewählt wurde Helmut Oestreich (84), und der erstmals angetretene Bertold Föll kam nur auf 44 Stimmen. Neu im Gremium ist Renate Berner (95).

219 Bürger von 887 Berechtigten ab dem 60. Lebensjahr hatten an der Briefwahl teilgenommen. Bei der Auszählung am Freitagnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus Nieder-Gemünden hatten die sechs Wahlhelfer unter Federführung von Erstem Beigeordneten Eckhard Kömpf alle Hände voll zu tun, erst den roten Umschlag zu öffnen, in dem der Wahlumschlag und die eidesstattliche Versicherung, die Wahl korrekt und selbst ausgeführt zu haben, waren. Dann wurden die Wahlumschläge geöffnet. Allerdings waren vorher schon einige Umschläge aufgefallen, bei denen entweder die eidesstattliche Versicherung fehlte oder der Wahlzettel im ersten Umschlag lag. Nach Öffnen aller Umschläge stellte man fest, dass elf Wahlzettel ungültig waren, gültig blieben also noch 208. Bei denen hatten nicht alle Wähler das Maximum von bis zu sieben Stimmen ausgeschöpft. Bei der Öffnung der Wahlbriefe waren einige Vertreter des seitherigen Seniorenbeirates anwesend und zeigten sich ein wenig enttäuscht, dass die Wahlbeteiligung die zweitschlechteste von den vier Wahlen war. Aber sie verwiesen darauf, dass mehr zähle, wenn die Angebote des Seniorenbeirates angenommen würden. Und das sei bei den Vorträgen in den vergangenen Jahren immer der Fall gewesen.

Vorträge immer gut besucht

Um die 50 Besucher seien immer gekommen, teilweise auch aus den Nachbarkommunen Feldatal und Homberg. Nicht nur Senioren seien an den Themen wie Vorstellen der Hausarztpraxen, Senioren im Straßenverkehr und Sicherheit im Internet interessiert gewesen. Ein regelrechter Run sei zu den Gesundheitsthemen gewesen, bei denen unter anderem Bluthochdruck, Hospiz- und Palliativversorgung sowie chirurgische Eingriffe angesprochen worden seien.

In diesem Sinne hat das alte Gremium schon den Grundstein für kommende Vorträge gelegt. Wenn die Wahl offiziell festgestellt worden ist, wird sich der neue Seniorenbeirat konstituieren. (Foto: rs)

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