28. Mai 2018, 22:31 Uhr

Vertreter für Senioreninteressen

28. Mai 2018, 22:31 Uhr
Mit dem Thema Barrierefreiheit hat sich der Seniorenbeirat in vielen Fällen befasst, hier am Friedhof von Burg-Gemünden. (Foto: rs)

Gemünden (rs). Der Anteil der älteren Menschen in den Dörfern nimmt kontinuierlich zu, um so mehr sollte ihren Bedürfnissen Rechnung getragen werden. In diesem Sinne gibt es seit 2009 in der Großgemeinde einen Seniorenbeirat, jetzt steht die Wahl für die vierte Periode an, die wieder drei Jahre lang währen wird. Die Wahl für den Gemündener Seniorenbeirat findet bis zum Freitag, dem 8. Juni, statt. Die Stimmabgabe erfolgt ausschließlich durch Briefwahl. Die kompletten Briefwahlunterlagen sind spätestens bis zum 8. Juni um 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Nieder-Gemünden, im Rathaus oder per Post abzugeben.

Die Wahl ist für die vierte Periode seit dem Jahre 2009. Die Wahlbeteiligung sah in der Vergangenheit wie folgt aus: 2009 waren es 36,3 Prozent, 2012 waren es 39,4 Prozent und 2015 leider nur noch 21,2 Prozent. Der Vorsitzende ist seit Beginn Peter Krug aus Burg-Gemünden. Der Seniorenbeirat ist ein von den Bürgern zu wählendes Gremium und besteht aus sieben Mitgliedern. Aktuell bewerben sich neun Personen der Jahrgänge 1934 bis 1957 um einen Platz in dem Beirat, darunter zwei Frauen. Sowohl die wahlberechtigten Bürger als auch die vorgeschlagenen Kandidaten müssen zum Zeitpunkt der Wahl das 60. Lebensjahr vollendet haben. Auffällig ist: Nur zwei der neun Bewerber sind aus der Großgemeinde gebürtig.

In einer Zusammenstellung der Arbeit aus den vergangenen neun Jahren weist Vorsitzender Krug unter anderem auf die Themenfelder Wächter-, Beratungs- und Vermittlungsfunktion für ältere Menschen hin. Dazu habe man Vortragsveranstaltungen mit der Polizeidirektion, zur Besteuerung von Rentnern, über Senioren im Straßenverkehr sowie Gesundheitsvorträge mit diversen Fachärzten organisiert. Und der Vorsitzende hat dazu immer betont: Die Vorträge richten sich nicht nur an ältere Menschen. Von Peter Krug wurde auch das Projekt mit der Homberger Ohmtalschule »Lernen im Umgang mit Computer und Internet« angestoßen. Der Seniorenbeirat hat auch den Anstoß zum ständigen Seniorentreff seit 2014 gegeben und die Anschaffung von Handwagen für die Grabpflege auf allen Friedhöfen begründet.

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