14. März 2018, 20:18 Uhr

Akteneinsicht fertig

14. März 2018, 20:18 Uhr
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Von Joachim Legatis

Das Ende des Akteneinsichtsausschusses Feldatal ist in Sicht. In der jüngsten Sitzung des Gremiums unter Vorsitz von Michael Bierbach (CDU) gingen die Gemeindevertreter gemeinsam mit Beigeordneten des Vorstands die Unterlagen zum Bau der Friedhofsmauer in Groß-Felda durch. Dabei wurde auch die zuvor nicht zugängliche Handakte von Ex-Bürgermeister Dietmar Schlosser einbezogen, die unter anderem Angebote von Handwerkern für die Sanierung der Bruchsteinmauer enthielt.

Die Sitzung war kurzfristig für nicht öffentlich erklärt worden, weil die Angebote der Handwerker und interne Daten der Gemeindeverwaltung behandelt wurden, wie Bierbach erläuterte.

Noch kein Ergebnis

»Es wurde nachvollziehbar, wie der Weg der Vergabe war«, fasste Bierbach nach der Sitzung auf Anfrage der Allgemeinen Zeitung zusammen. Hilfreich waren die Vermerke aus der Handakte und die Erläuterungen von Kommunalpolitikern, die zur fraglichen Zeit im Gemeindevorstand mitgearbeitet haben. Damit sind die beiden Bereiche abgearbeitet, die in dem Akteneinsichtsausschuss behandelt werden sollten. Die Abschlussberichte sollen bis zur übernächsten Sitzung der Gemeindevertretung, die vermutlich im Mai ist, erstellt werden.

Zur Erinnerung: Der Akteneinsichtsausschuss ist auf Betreiben der Mehrheitsfraktionen AUF, CDU und SPD eingerichtet worden. Damit wollten diese Fraktionen die Auftragsvergabe zur Sanierung der Friedhofsmauer und zum Förderprojekt »Social Media Scouts« durch den Gemeindevorstand und Bürgermeister Schlosser überprüfen. Zu Beginn hatten Vertreter von AUF, CDU und SPD erhebliche Kritik an der Arbeitsweise Schlossers geübt.

Ob diese Kritik durch die Aktenlage bestätigt werden konnte, steht noch nicht fest. Erst soll das Ergebnis des Aktenstudiums in einen Abschlussbericht gegossen werden, dann sind die politische Bewertungen der vier Fraktionen im Gemeindeparlament zu erwarten.



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