Hildegard Krieger geb. Loch feierte jetzt 90. Geburtstag. Sie wurde 1928 als drittes Kind ihrer Eltern in Ruppertenrod geboren. Nach dem Besuch der Volksschule begann sie ein Pflichtjahr bei der Familie Hölzer in Flensungen. Beruflich war sie im Kindergarten Flensungen und danach in Reiskirchen tätig. Am 19. Mai 1951 heiratete sie in Elpenrod Karl Krieger (Revierförster). Die erste gemeinsame Wohnung war in Schellnhausen, wo 1954 Tochter Waltraud geboren wurde. Danach zog die Familie nach Grebenau. Dort wurde 1957 Tochter Karola und 1960 Tochter Doris geboren. Am 2. März 1963 starb ihr Ehemann nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 36 Jahren. Mit drei kleinen Kindern zog sie wieder in ihr Heimatdorf Ruppertenrod. Sie schaffte sich mit viel Unterstützung ein Eigenheim, wo sie bis heute noch ihren Haushalt allein führt. Ihre großen Hobbys sind das Malen und die Musik. Man kennt die Jubilarin mit ihrer Handorgel oder auch mit ihrer Drehorgel. Beim Malen ist sie sehr kreativ, vom sogenannten Geburtenteller, Holzostereier, Weihnachtsglöckchen bis hin zu Bauernmöbeln hat sie schon alles bemalt. Mit ihrer Ziehharmonika begleitet sie den Rentner-Stammtisch Stangenrod bei Gesangsauftritten und hat schon so manche Feier mit ihren Auftritten bereichert. Hildegard Krieger ist in vielen Vereinen Mitglied, so im Sportverein (sie ist Trägerin des goldenen Sportabzeichens), im Gesangverein, Obst- und Gartenbauverein sowie im heimatgeschichtlichem Arbeitskreis. Des Weiteren ist sie bis heute ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kirchengemeinde. Sie bereicherte die 850-Jahr-Feier mit einer Bauernstube und ist im Ort als »Tante Hildegard« sehr beliebt. Die Familie ist ihre Freude. Man trifft sich oft zum Kaffeetrinken. Die Jubilarin ist quicklebendig, hat viele Daten und Fakten im Kopf. Zu ihrem Ehrentag kamen Freunde und Bekannte, das Telefon klingelte dauernd. Zur Familie gehören die Töchter sowie die Enkel Martin, Carolin, Alliocha, Jan, Philipp, Vanessa und die Urenkel Helena, Jannis und Pascal. Bürgermeister Matthias Weitzel überbrachte Grüße und Glückwünsche der Gemeinde und Günter Zeuner vom Ortsbeirat gratulierte. Der Eingang war geschmückt und ein winterliches Motiv zierte den Vorgarten. (F.: sf)

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