An zwei Abenden war die Narrhalla ausgebucht und die Karnevalisten der Faschingsgemeinschaft nahmen die Narren mit auf eine große Safaritour durch Atzenhain und den Rest der Welt. Sitzungspräsident Marcel Hönig begrüßte die Gäste und überraschte während der Sitzung mit dem Wechseln der Schuhe. Das Kinderprinzenpaar mit Joshua Noel Kondratkow und Amely Müller begeisterte mit einem tollen Tanz.

Die »Sweeties«, eine starke Nachwuchstruppe, eröffneten den tänzerischen Reigen. Jörn Helbig nahm die Narren dann mit auf einen Ausflug in die große Weltpolitik. Wegen der täglich anderen Postenverteilung musste er seine Rede dauernd neu schreiben. Aktuell laufen noch die Verhandlungen nach dem Motto »Bauer sucht Frau oder Frau sucht Bauernopfer«.

Das Aushängeschild der FG Atzenhain, die Champagnergarde, war wieder großartig in Form. Gastabordnungen kamen an beiden Tagen aus Flensungen, Nieder-Ohmen, Stangenrod, Groß-Eichen, Reiskirchen, Grüningen, Beltershain, Geilshausen, Groß-Felda, Merlau und Burkhardsfelden. Die Gäste hatten auch ihre Garden und Tanzgruppen dabei und erfreuten die Narrenschar.

Ein sogenanntes »Best of« aus ihrem Repertoire präsentierten die »Kleene Atzenhainer«. Abwechslungsreich war ihre Vorstellung. Mit viel Charme und Eleganz betrat »Tante Tunté« die Bühne.

Sie hatte etwas Verruchtes an sich und erzählte anzügliche Witze. Dirk Neumann bestach in seiner Rolle als Tante. Die Lady hatte sich ordentlich stylen lassen und es gab euphorischen Applaus.

Gemeinsam mit »Anita« (Enrico Neumann) trällerte die Tante »Schön ist es hier ein Narr zu sein, auf der Safari durch Atzenhain« und die Gäste sangen lautstark mit. Über die rustikalen Trainingsmethoden auf dem Fußballplatz in früheren Zeiten ließ sich Carsten Lauer aus. Er endete mit: »Mag den Atzenhainer Sport loben, die stehen in der Tabelle ganz oben.« Er hatte begeisterte Zuhörer.

Dann ging die große Safaritour los, und zwar direkt über den Kontinent nach Afrika. Hier zeigten die Rats-Sänger zu bekannten Melodien ihr Können. Der Opa, der Opa wurde und nichts dafür konnte: In lustigen Reimen hielt Klaus Pfeiffer einen tollen Vortrag über Männersorgen. Als das Kind kam, da war’s »vorbei mit Chef und Patriarch, es hat sich alles von früh bis spät immer um das Kind gedreht«. Auf dem Spielplatz tummelte sich der alte Knabe dann unter den jungen Müttern. Ab in den Urlaub ging es tänzerisch mit den »Silver Stars« und ihren heißen Rhythmen. Manfred und Dieter (Bernd Seim und Ottmar Hönig) beeindruckten in ihren Rollen. Als zwei Brüder begannen sie, deren Mutter sie noch aus dem Jenseits kontrolliert. Anschließen waren sie elegant gekleidet und sangen Lieder wie »Mir sei die Deppe, Deppe, Deppe vom Verein, trenke gern e Bier en mol en Wein«. Das Ganze endete mit einem Loblied auf Atzenhain. Das Narrenvolk wollte noch mehr Lieder hören. Tänzerisch galant verzauberten dann die »MC Mugel and the Firefuckers«. In grünen Anzügen verkörperten sie Irland. Auch ließen sie die Hüllen fallen. Das närrische Auditorium war nicht mehr zu halten und es herrschte ausgelassene Stimmung. Gegen Mitternacht gab es das Finale und anschließend wurde noch lange gefeiert.

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