13. Februar 2018, 21:23 Uhr

Dank vom Küsschen-Beauftragten

13. Februar 2018, 21:23 Uhr

Die Faschingssitzung der TTG versprach eine wilde Veranstaltung zu werden, denn nach Einzug der Garde mit den Narrenrats-Damen stürmten als erster Programmpunkt die Minis, verkleidet als Indiana Jones, Ureinwohner und viele kleine Tiger, den Büßfelder Dschungel. Dann geschah etwas, das es in Büßfeld noch nie gegeben hat: Überrascht wurden Markus und Birgit Ofenloch, die, ohne etwas gewusst zu haben, zum ersten Büßfelder Prinzenpaar ernannt wurden. Aus Schadenbach kam ein »langsamer Trottel« auf die Bühne, gekonnt erzählte er, wie es einem im Leben geht, wenn man nicht zu den Schnellsten gehört. Es blieb kein Auge trocken bei dem mit viel Witz und Charme vorgetragenen Bericht. Siegfried Werner war der tolle Redner. Danach stand erneut eine Premiere auf dem Programm, vier junge Mädchen, die »Töffels« aus Homberg und Büßfeld, sangen einen Zusammenschnitt bekannter Songs. Als nächster Gastverein sorgte die Dancing-Stars-Garde aus Nieder-Ohmen mit ihrem Gardetanz für große Begeisterung. Es blieb kein Auge trocken beim Vortrag von Heike Berben und Sabine Moser, die gekonnt Geschichten aus dem Alltag erzählten, bei denen sich so mancher wiedererkannte. Der Applaus zeigte deutlich, wie gut der Vortrag ankam und wie wichtig die beiden für den Fasching sind.

»H&M aus Homberg und Büßfeld« (Harald Wolny und Michael Metz) kamen als Einkaufprofis aus dem Shoppingcenter und begeisterten das Publikum mit Liedvorträgen über Ahle Woscht und das Einkaufsverhalten auf Hessisch. Die Vorträge der beiden Sänger sind immer ein Highlight. Es ging flott voran im bunten Programm, als nächstes stand wieder eine Büßfelder Tanzgruppe auf der Bühne, die B-Girls begeisterten die Zuschauer mit einem Showtanz im Military-Style. Der letzte Punkt vor der Pause war auch ein Überraschungsakt, sehr lustig anzuschauen und gekonnt dargestellt, betrat das »Wilddieb-Duo« (Sebastian Röcker und Hartmut Erkel) die Bühne und begeisterte das Publikum mit einer Playback-Version der »Wildsau-Polka«.

Der zweite Teil des Programms wurde von Britta Müller zusammen mit dem Prinzenpaar und der Garde eröffnet, und gleich darauf stürmten die »Büßfelder Tekkels« mit ihrem Afrikatanz die Bühne. Der Küsschen-Beauftragte aus dem Vorjahr, Markus Ofenloch, der ja nun auch Prinz war, belohnte die Damen für den gelungenen Auftritt.

Nun folgten die Funkenmariechen Hannah Berben und Jolina Jilg, sie wirbelten über die Bühne und nahmen das Publikum mit, niemand blieb bei dem tollen Tanz der Mädels auf seinem Platz. Über das Geschehen im Dorf wussten dann mit viel Charme und Witz Hartmut und Martin zu berichten (Martin Röcker, Hartmut Erkel). Es war von Feuerwehrmännern mit verlorenen Schuhen, Güllefässern mit Loch, der unerträglichen Brückenbaustelle und allerlei lustigen Begebenheiten zu hören.

Der nächste Auftritt gehörte den »alten Säcken«, die sich nach Afrika verirrt hatten. Gerne nahmen sie das Publikum mit auf die Reise in den afrikanischen Urwald. Dann standen noch zwei Männerballetts in den Startlöchern: Den Anfang machte das »Dream Team« aus Raaza (Reinhardshain), die Männer nahmen die Narren mit nach »Malle«. Der letzte Punkt im Büßfelder Faschingsprogramm gehört traditionell dem Männerballett. Mit einem tollen Afrikatanz in perfekten Kostümen brachten sie die tobende Narrhalla sicher ins Finale.

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