24. Januar 2018, 19:45 Uhr

Leck im Freibad

Günstige Abdichtung gesucht

Es ist klein, es liegt im stillen Seitental, und es hat ein Leck: Das Freibad am Ortsrand musste 2017 vorzeitig geschlossen werden, und die Art und Weise der Reparatur ist weiter offen.
24. Januar 2018, 19:45 Uhr
Im Freibad ist der Umgang aufgegraben, um das Leck in den Zuläufen an den Kopfseiten zu finden. (Foto: jol)

Still ruht die Wasseroberfläche im Freibad Kestrich, aber die Gräben an beiden Kopfenden des Beckens zeigen das Dilemma. Mit einigem Aufwand muss das Becken der Feldataler Freizeiteinrichtung saniert werden, doch noch ist nicht klar wie das geschehen soll. Die Vergabe für die Arbeiten am Freibad sind noch nicht erfolgt, dazu prüft der Gemeindevorstand derzeit noch die Alternativen, wie Erster Beigeordneter Daniel Wolf sagt.

Wie berichtet, musste das Solar-Freibad im Spätsommer vorzeitig geschlossen werden, weil durch ein Leck sehr viel Wasser ausgelaufen ist. Im Herbst haben dann Arbeiter des Gemeinde-Bauhofs und Helfer des Bad-Fördervereins an den beiden Kopfseiten des Beckens die Platten des Umlaufs abgenommen und einen Graben ausgehoben. So legten sie die Zuleitungen frei. Denn, wie Manfred Steinbach vom Förderverein erläuterte, die Zuflüsse befinden sich an den beiden Schmalseiten. Der Ablauf ist hingegen im Bereich der Becken-Mitte angelegt. Wie Steinbach bestätigte, stellten die Arbeiter einen erheblichen Schaden am Zulauf der rückwärtigen Seite fest. Nun könne man nur abwarten, bis klar ist, welche Lösung die wirtschaftlichste ist.

Kosten sind entscheidend

Denn die Kosten sind der entscheidende Faktor beim Betrieb des Freibads, wie Steinbach sagt. So habe die Gemeinde im letzten Sommer die Öffnungszeiten etwas eingeschränkt und dadurch den Fehlbetrag deutlich gesenkt. »Es ist aber klar, dass so ein Schwimmbad nicht ohne Zuschuss der Gemeinde betrieben werden kann,« fügt Steinbach an.

Auch an einer anderen Baustelle herrscht Winterruhe, die Sanierung der Natursteinmauer am Friedhof Groß-Felda kann nicht weiter geführt werden. Dazu verweist Erster Beigeordneter Daniel Wolf auf die Frostgefahr. Zu den Arbeiten an der Mauer sei ihm mitgeteilt worden, dass Mörtel und Beton nur langsam aushärten und bei Frost Schäden entstehen könnten. Die Mauer ist mit einer Plane abgedeckt, damit während der Winterzeit kein Wasser in das unfertige Bauwerk eindringt und die bereits weitgehend aufgemauert Wand beschädigt.

Die Sanierung der Friedhofsmauer ist zudem Thema im Akteneinsichtsausschuss der Gemeindevertretung. In dem Gremium wird auf Betreiben von SPD, CDU und AUF geprüft, ob die Sanierung korrekt beauftragt wurde. Der Ausschuss hat noch keinen Abschlussbericht vorgelegt, die Arbeiten sollen dennoch abgeschlossen werden.

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