05. Januar 2018, 22:17 Uhr

Ein zauberhafter Nachmittag

05. Januar 2018, 22:17 Uhr
Clown-Zauberer »Zupf« alias Helmut Langohr erfreut mit seiner Zaubershow. (Foto: eva)

Einen geselligen und dieses Mal auch »zauberhaften« Nachmittag erlebten die Gäste beim ersten Seniorennachmittag im neuen Jahr im evangelischen Gemeindehaus in Nieder-Gemünden. Zauberhaft deshalb, weil nach der Begrüßung und einer Andacht von Pfarrerin Ursula Kadelka Clown-Zauberer »Zupf« alias Helmut Langohr mit seiner Show für den Unterhaltungshöhepunkt sorgte.

Geschickt band er das überraschte Publikum in seine Darbietungen ein. Da blieb keine Zeit zum Überlegen, galt es doch erst einmal, wie es sich gehört, die Sicherheitsbestimmungen im Gemeindesaal zu checken und mit sportlichen Übungen eventuell erforderliche Fluchtmaßnahmen zu üben. Schnell hatte »Zupf« die Aufmerksamkeit der Gäste, die er anschließend mit seinen in gespielt naiver Manier vorgeführten Zaubertricks mehr als einmal verblüffte und zum Staunen und Lachen brachte.

Ob mit Zahlen-, Karten-, Seil-, oder Würfeltricks, einer »gefahrvollen« Demonstration mit der Wasserpistole, Verwandlungen von Bildern und Texten, Clown »Zupf« verstand es, die Gäste immer wieder aufs Neue in Erstaunen zu versetzen. So unter anderem mit magischen Pompons, mit denen er auf köstliche Weise das derzeitige Jonglieren um eine Regierungsbildung ausmalte. Immer wieder faszinierend auch die geschickte Handhabung der berühmten wasserdichten Zeitung, ein Klassiker unter den Zaubertricks. Natürlich gab es großen Applaus für »Zupf« und seine Darbietungen, denen man noch lange hätte zuschauen können.

Zur weiteren Unterhaltung trugen Renate Müller, Simone Ries und Ingrid Stein bei. So unter anderem mit dem Vortrag »Ebbes ist Ebbes« um das in Hessen gebräuchliche und für alles einsetzbare Wort. Vor allem, weil man »Ebbes« haben oder sein kann getreu der Erkenntnis: »Ebbes is Ebbes un aus Ebbes kann mer alles mache.« Köstlich auch der Sketch »Ringel, Ringel Rose«, in dem Simone Ries und Renate Müller ein altes Ehepaar darstellten, dass nach langem Quengeln der Frau noch einmal zusammen wie früher den bekannten Kinderreigen tanzte und sang.

Anlass zum Schmunzeln gaben auch Texte aus der Feder des Mundartexperten Emil Winter, die Schilderung der Anweisungen, die eine besorgte Ehefrau ihrem Mann gibt, bevor sie zur Kur fährt, oder lustige Anekdoten, für die beispielsweise »Klein Ilsche« herhalten musste.

Musikalisch umrahmt wurde der Unterhaltungsnachmittag vom Singen altbekannter Lieder und alle Gäste erhielten kleine Präsente als Glücksbringer für das neue Jahr. Schon jetzt lädt das Organisationsteam zum kommenden Seniorennachmittag am Mittwoch, 7. Februar, um 14 Uhr, ins Gemeindehaus in Nieder-Gemünden ein.

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