06. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Konzert

Posaunenklang und Kinderstimmen

Der Evangelische Posaunenchor Feldatal lädt im Advent immer zum Geburtstagskonzert. Erstmals waren jetzt die Kinder des Nachwuchschores dabei. Man sieht: Die Zukunft ist gesichert.
06. Dezember 2017, 08:00 Uhr
Der Auftritt des Evangelischen Posaunenchores beim Geburtstagskonzert sowie die Auftritte von Nachwuchsbläsern zeigen, dass der Fortbestand der Instrumentalgruppe gesichert ist. (Fotos: hso)

Das intensive Proben in den letzten Wochen hat sich gelohnt, so lautete der übereinstimmende Tenor der Bläserinnen und Bläser des Evangelischen Posaunenchores Groß-Felda. Herausgekommen ist dabei ein wunderbarer Konzertabend, wobei auch das zahlreich erschienene Publikum von den Musikstücken der Bläser und des Kinderchores Feldatal begeistert war. Chorleiter Dirk Weber hatte für das Konzert ein abwechslungsreiches Programm versprochen lud die Gäste dazu ein, einfach einmal innezuhalten und guter, handgemachter Musik zu lauschen. Dabei kam auch der Gemeindegesang nicht zu kurz, was für eine entsprechende Auflockerung des Abends sorgte. Zwischen den einzelnen Darbietungen gab es Psalme und Lesungen von Pfarrerin Susanne Gessner zu hören.

Immer am 1. Advent feiert der Posaunenchor in jedem Jahr seinen Geburtstag vor nunmehr 58 Jahren an diesem Tag mit einem Konzert. Erstmals mit dabei war in diesem Jahr auch der Kinderchor Feldatal. Der Posaunenchor eröffnete den Konzertabend mit dem Stück »Coro Festivo Hosianna« von Johann Sebastian Bach. Pfarrerin Susanne Gessner begrüßte die Besucher in der voll besetzten Groß-Feldaer Kirche, und danach sang man den Choral »Wir sagen euch an den leiben Advent«. Die Besonderheit der Komposition von Gustav Gunsenheimer war, dass Bläser und Gemeinde sich zwischen den einzelnen Strophen ständig abwechselnden.

Vier Lieder des Kinderchores

Dann hatte der Kinderchor Feldatal unter der Leitung von Minette Kraft seinen ersten Auftritt bei einer Abendmusik des Posaunenchores. Mit vier Liedern begeisterten die Kleinen das Publikum und erhielten dafür donnernden Applaus. Passen zum Wetter des 1. Advents sangen sie zunächst das Lied »Husten, Schnupfen«, danach die »Winterkinder von Rolf Zuckowski, »Nikolaus, Nikolaus« auf die bekannte Melodie von Jingle Bells und zum Schluss aus dem Gesangbuch noch ein »Halleluja«. Nach einer Psalmlesung sangen alle aus dem neuen EGPlus das Lied »Es wird nicht immer dunkel sein.« Ein Auftritt von Jungbläserin Noemie Schlosser (Alt), unterstützt von Anna Becker und Chorleiter im Sopran folgte danach. Gemeinsam mit der Orgel, gespielt von Silke Schmidt, brachte man das Stück von J.S. Bach »Jesus bleibet meine Freude« zu Gehör. Sauber und gefühlvoll vorgetragen, begeisterte das Stück seine Zuhörer. Nach einer weiteren Lesung spielte dann der Posaunenchor im Doppelpack zunächst »Gabriellas Song« und danach »Lenas Song« von Stefan Dan Nilson aus dem berühmten Film »Wie im Himmel« In beiden Vorträgen begeisterte der Chor durch seine Dynamik. Die ständigen Wechsel von einem gepflegten Pianissimo, über Piano, Mezzoforte, Forte und Fortissimo zogen dabei die Konzertbesucher voll in ihren Bann. Freiheit, Selbstbestimmung und Lebensglück, sowie auch Ängste und schwere Gedanken waren in beiden Vorträgen hörbar zu spüren. Es folgte das Gemeindelied »Maria durch den Dornwald ging« ebenfalls aus dem neuen EGPlus. Auch der jüngste Bläser im Chor, Tim Ertl, konnte an diesem Abend sein Können und seine Fortschritte zeigen. Gemeinsam mit Chorleiter Weber spielte er »Weißt du wie viel Sternlein stehen« und »Morgen kommt der Weihnachtsmann«. Das Publikum stärkte ihn für seine weitere Entwicklung mit Beifall.

Fulminanter Schlusspunkt

Nach Gebet und »Vater unser« sang man noch gemeinsam das Adventslied »Tochter Zion« nach einem Satz von Georg Friedrich Händel. Die Bläser spielten zunächst ein fünfstimmiges Vorspiel von Burghard Schloemann. In der dritten Liedstrophe setzten dann noch die beiden Oberstimmen mit Manfred Dreiucker und Dirk Weber ein und setzten damit noch einen fulminanten Schlusspunkt. Das begeisterte Publikum forderte unter stehenden Ovationen von den Bläsern noch unbedingt eine Zugabe. Dieser kam man mit dem überall bekannten Lied »Highland Cathedral« nach.

Bei winterlichem Wetter und frostigen Temperaturen ließ man sich nach dem Konzert den Glühwein und den Kinderpunsch vor der Kirche unter dem Tannenbaum schmecken, und von allen Seiten war viel Lob und Anerkennung für diesen gelungenen Abend zu hören.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Georg Friedrich
  • Georg Friedrich Händel
  • Gustav Gunsenheimer
  • Johann Sebastian Bach
  • Kinderchöre
  • Konzertabende
  • Posaunenchöre
  • Rolf Zuckowski
  • Sebastian Bach
  • Feldatal-Groß-Felda
  • Herbert Schott
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos