24. November 2017, 20:17 Uhr

Gäste im Dorfkino lachen mit den »Hartmanns«

24. November 2017, 20:17 Uhr
Der Obst- und Gartenbauverein beschert seinen Gästen mit dem Dorfkino einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend. (Foto: eva)

Der Dorfkinoabend entpuppte sich erneut als wahrer Publikumsmagnet. Schnell waren die vorgesehenen Plätze besetzt und es mussten immer neue Stühle geholt werden. Die Besucher wurden sodann mit Popcorn, Snacks und Getränken versorgt. Eingeladen hatte zu dem abendlichen Vergnügen der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Nieder-Gemünden im Rahmen der Kulturwochen ins Dorfgemeinschaftshaus. Nachdem Vorsitzender Günter Stroh die Gäste im voll besetzten »Kinosaal« begrüßt hatte, kündigte er zunächst kurze Vorfilme an.

Als erstes erlebten die Zuschauer auf der Leinwand Stan Laurel und Oliver Hardy, die als »Dick und Doof« die Welt zum Lachen brachten. Die Ideen der beiden Komödianten, denen es gelang, Witz und Spott mit Menschlichkeit zu verbinden, schienen unerschöpflich. Viele ihrer Gags sind unvergessen und bringen heute noch die Menschen zum Lachen, so auch in Nieder-Gemünden. Zur Freude der Besucher gab es auch einige Passagen aus »Das Mädchen aus dem Böhmerwald«. Nach ein paar weiteren Kurzfilmepisoden startete der Hauptfilm des Abends, »Willkommen bei den Hartmanns«, eine deutsche Filmkomödie von Simon Verhoeven, die nach ihrem Erscheinen im November 2016 schon bis Jahresende über drei Millionen Zuschauer erreicht hat. In der Komödie geht es um die Familie Hartmann, deren Probleme herrlich eskalieren, als Mutter Angelika fest entschlossen ist, den Flüchtling Diallo aufzunehmen.

Die Hartmanns sind die ehemalige Lehrerin Angelika (Senta Berger) ihr Mann Richard, Chefarzt (Heiner Lauterbach), sowie Tochter Sofie, inzwischen Psychologiestudentin, Sohn Philipp, erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, gerade in Scheidung lebend, und dessen Sohn Basti. Es herrscht der ganz normale Familienwahnsinn mit all seinen Wirrungen und Turbulenzen. Während Vater Richard Probleme mit dem Altern hat und sich weigert, in den Ruhestand zu gehen, es bei den Kindern besser laufen könnte, konfrontiert Mutter Angelika ihre Lieben mit der Idee, einen Flüchtling aufzunehmen und setzt sich durch. Mit reichlich Situationskomik, aber auch melancholischen Sequenzen wird geschildert, wie die Familie ihre Stabilität, Zuversicht und ihren Frieden wiederfindet. Mit »Vielleicht ist der Film bereits bekannt, aber im besonderen Ambiente unseres Dorfkinos doch wieder etwas anders«, hatte Günter Stroh für den Filmabend geworben und damit sicherlich nicht zu viel versprochen.

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