Die Dorfverschönerungs-Gemeinschaft hat wieder etwas Neues geschaffen. Man suchte sich einen Aussichtspunkt und baute ein Storchennest. Es ist zehn Meter hoch und fest verankert. Das Nest wurde aus stabilem Metall angefertigt und dann wurde es rundum geflochten. Dafür wurden heimische Birkenhölzer verwendet. Das sogenannte Storchenbett wurde mit Schilf, Heu und Stroh gefüllt. Man hat diese Nisthilfe vorgegeben, denn man sagt den Störchen nach, dass sie nestbaufaul sind. Nun hofft man in Atzenhain, dass sich dort ein Storchenpaar niederlässt.

Nach getaner Arbeit kam die Gruppe auf die Idee, dort auch ein lauschiges Sitzplätzchen zu bauen. In stabiler Ausfertigung wurden ein Tisch sowie eine Bank mit Lehne und eine ohne Lehne gebaut. Man wollte auch einen Stehtisch haben und hat sich einen Findling vom Bauhof bringen lassen, den zum Stehtisch umfunktioniert und dazu eine weitere Bank gebaut. Ebenfalls wurde in Insektenhotel gefertigt. Die Anhäufung der Steine im unteren Bereich des Insektenhotels dient als Unterschlupf für Eidechsen.

Auch wurde ein Futterhaus angebracht und so kann man im Winter als Spaziergänger Vogelfutter einwerfen. Am Eichbaum wurden weitere Nisthilfen installiert. Es ist ein wunderschönes Plätzchen, welches schon gut genutzt wird.

Diese engagierten Bürger haben weit über 150 Arbeitsstunden in das Projekt »Storchennest-Platz« investiert. Vieles wurde zusätzlich in Heimarbeit geschraubt und gebohrt und Material von privater Seite zugesteuert. Die Kosten sind aus dem Budget des Ortsbeirates finanziert worden, sagte Ortsvorsteher Thomas Röhrich.

Bürgermeister Matthias Weitzel dankte den engagierten Männern für ihren Einsatz für den Ort. Die Truppe hat aber auch schon für andere Dörfer kleinere Projekte gestartet. Die Ideen scheinen nicht auszugehen, es wurde in Rathaus gleich »Blütensamen« für 2018 geordert, der Storchenplatz soll noch ein Blütenmeer für die Insekten erhalten. Dennis Lenz, Tim Hofmann, Richard Diering, Willi Hofmann, Berthold Biedenkapp, Mirco Helwig, Dieter Sein und Lukas Diehl waren die fleißigen Helfer.

Während ihrer Arbeitsstunden am Storchenplatz wurden sie von der Dorfbevölkerung mit Getränken versorgt. Vielleicht wird der Platz ein neuer Treffpunkt für den 1. Mai oder am Himmelfahrtstag oder zu runden Geburtstagen. Zur sogenannten Eröffnungsfeier gab es etwas zu trinken, Käsehäppchen, Fleischwurst mit Brötchen und nette Gespräche und weitere Projektplanungen. (Foto: sf)

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