23. August 2017, 19:29 Uhr

Jungtauben zieht es nach Hause

23. August 2017, 19:29 Uhr

Homberg/Gemünden/Kirtorf (ek). Die Jungtauben der Brieftaubenzüchter aus den heimischen Vereinen stehen im Mittelpunkt der kommenden Wochen. Ausgetragen werden traditionell im August und September die jeweiligen Meisterschaften der Jungtauben. Ebenso wie bei den Alttieren nehmen die Flugstrecken kontinuierlich zu, das heißt, die Entfernungen zu den heimatlichen Schlägen werden von Wettflug zu Wettflug gesteigert. Den Preisflügen vorangegangen waren einige Vorflüge, bevor dann am letzten Wochenende der erste Preisflug in Pfung-stadt gestartet wurde.

Bei guten äußeren Bedingungen wurden die 503 gesetzten Jungtauben von zwölf beteiligten Züchtern aus den Reihen der beiden Homberger Vereine »Ohmtalbote« und »Heimatliebe« um 9.15 Uhr aufgelassen. 115 Flugkilometer galt es für die Jungtauben an diesem Tag zurückzulegen, eine Aufgabe, die sie ausgesprochen schnell bewältigten. Bereits um 10.25 Uhr erreichte die erste Jungtaube ihren heimatlichen Schlag in Maulbach bei Züchter Markus Schlitt. Der schnelle Flieger kam damit auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 1542 Meter pro Minute, was rund 92 Stundenkilometern entspricht. Aber auch viele der nachfolgend zurückkehrenden Jungtauben kamen auf sehr schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten, was sich am Ende auch in einer relativ kurzen Konkurszeit, also jener Zeit innerhalb der zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten, niederschlug. Mit nur 14 Minuten war diese Zeitspanne relativ klein, brachte aber am Ende zahlreichen beteiligten Brieftaubenzüchtern entsprechende Preise.

Auflass in Hockenheim

So konnten von den 20 Spitzenpreisen insgesamt acht der beteiligten Züchter aus den beiden Homberger Vereinen Preise erzielen, es waren dies neben Markus Schlitt, Maulbach, der den ersten Preis ebenso erzielte wie die Preise 2., 3., 4. und 16., die Züchter Volker Schaaf, Heimertshausen, (5., 7.), die Schlaggemeinschaft (SG) Willi und Karl-Ludwig Sauer, Homberg (6.), die SG Thomas und Stefan Weber, Ober-Ofleiden (8., 9., 15.), Heinrich Wolf, Homberg (10., 12., 13.), Andreas Reitz, Burg-Gemünden (11., 14.), Reinhard Wolf, Homberg (17., 19., 20., sowie Thomas Gies, Lehrbach (18.).

In Bezug auf die Jungtauben-Einsatzstellenmeisterschaft haben fast alle Züchter die volle Preiszahl von drei mit diesem ersten Preisflug erzielt, sodass sich die Unterschiede, die letztlich zu einer Platzierung in der Tabelle führen, lediglich durch das Punktesystem ergeben. Aber auch dort sind die Unterschiede äußerst gering, teilweise nur ein bis zwei Punkte differierend. Angeführt wird die Einsatzstellenmeisterschaft danach von Markus Schlitt, dem auf den weiteren Plätzen die SG Thomas und Stefan Weber sowie Heinrich Wolf folgen.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Jungtauben weiter, dann wird, entsprechend gute äußere Bedingungen vorausgesetzt, Hockenheim der Auflassort sein, von wo aus die Tauben rund 160 Flugkilometer zu bewältigen haben.

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