22. August 2017, 05:00 Uhr

Schlossbergfest

Hier bekommt Ulrichstein ein Lied geschenkt

Auch wenn das Schlossbergfest dieses Jahr unterhalb der Ruine am Museum stattfand: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde sogar von Wesen aus dem Weltall aufgesucht.
22. August 2017, 05:00 Uhr
Die Gruppe Alegria sorgt beim Fest für eine bezaubende Tanzeinlage. (Foto: au)

Einen sehr guten Zuspruch verzeichnete der Verein zur Erhaltung der Burgruine Schlossberg am Sonntag beim Schlossbergfest. Knapp 200 Personen erfreuten sich am Museum im Vorwerk an der Musik und einer lustigen und spannenden Moderation. Die Veranstaltung war an das Museum im Vorwerk verlegt worden, da der Schlossberg wegen eines Mauereinbruches gesperrt ist. Der Burgverein wurde vom Gewerbe- und Verkehrsverein unterstützt, um zu verhindern dass das Fest wie im Vorjahr mangels Helfern ausfällt.

In den vergangenen Jahren fand das Schlossbergfest immer im Spätsommer als Lichterfest statt. Waren die Moderatoren jeweils in mittelalterlichen Kostümen erschienen, so gab es am Sonntag etwas völlig Neues. In Raumanzügen in Form weißer Overalls landeten Bürgermeister Edwin Schneider und Manfred Hofmann nach dem Stromausfall an ihrem Raumschiff an einem »gottverlassenen Ort mit alten Gemäuern und schlechter Trinkwasserqualität«. Mittels ihrer Computer versuchten die gestrandeten Astronauten, herauszubekommen, wo sie sich befinden. Auf der XG 23 und KL 567 erhielten sie Informationen über das Museum im Vorwerk, wo früher auch gefeiert und getanzt wurde und auf der Bühne trat dazu passend die Tanzgruppe »Alegria« in mittelalterlichen Gewänder auf.

Bei der Suche nach ihrem Landeplatz erfuhren beide Näheres zur Burg und dass es sogar Lieder über den Ort gibt. Diese wurden von der Chorgemeinschaft Ulrichstein vorgetragen. Auf der Seite X3a fanden die Astronauten heraus, dass einem großen Brand über 100 Häuser zum Opfer fielen, da ein Junge mit geschenktem Pulver der Franzosen auf Spatzen geschossen hatte, die auf einem mit Stroh gedeckten Haus gesessen hatten.

 

Schlossberggeist gefällt

 

Der Computer verwies auf einen Sänger namens Jochen Rudolph, der mit seinen Liedern und Geschichten die Menschen erfreut. Nach dem Umschalten der Computer auf »Mithören« kam der Gießener Liedermacher auf die Bühne und erhielt viel Beifall für seinen Auftritt. Besonders sein neues Lied »Der Schlossberggeist« hatte es den Besuchern angetan. Dieses sei ein Geschenk an die Stadt Ulrichstein. Musikalisch ging es mit dem Männergesangverein weiter.

Bei der Suche auf dem Computer nach der Verbindung zum Mutterschiff gelangte Astronaut Hofmann danach auf eine Seite mit dem »Seeklang« Ober-Moos: »Wie soll ein See klingen können? Die spinnen doch alle hier auf diesem Planeten. Ich drück mal auf die Taste. Mal sehen, was dann passiert«, und schon gab der Chor aus Ober-Moos einige Lieder zum Besten. Nach Informationen über den Verein zur Erhaltung der Burgruine Schlossberg klappte die Verbindung zum Raumschiff der beiden Astronauten und zuden Klängen des evangelischen Posaunenchores Ulrichstein mit Stumpertenrod, die auch die Veranstaltung eröffnet hatten, verschwanden die beiden Astro-Moderatoren im Nebel. Nach dem Ende des offiziellen Teils harrten trotz der ziemlich frischen Temperaturen noch zahlreiche Besucher auf dem Platz vor dem Museum aus.

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