12. April 2017, 20:00 Uhr

Mit dem Grammophon zurück in die 1920er Jahre

12. April 2017, 20:00 Uhr
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Aus der Redaktion

Er war wohl der bedeutendste deutsche Satiriker und Journalist des 20. Jahrhunderts: Kurt Tucholsky. Und er hatte eine große Liebe, nämlich sein Grammophon. Der Frankfurter Kabarettist Jo van Nelsen teilt diese Liebe, und deshalb lässt er am Donnerstag, dem 20. April, um 20 Uhr im Marktcafé Alsfeld (Mainzer Gasse 2) den Sound der Zwanzigerjahre erklingen, direkt von einem Grammophon und untermalt von Bildern aus dieser Zeit.

Im Mittelpunkt stehen Tucholskys amüsante Schallplatten- und Künstlerkritiken. Jo van Nelsen lässt die Stimmen dieser Künstler – darunter Claire Waldoff, Jack Smith und Richard Tauber – erneut erklingen und weiß viel Spannendes über ihr Leben zu berichten. Natürlich wird auch er selbst den witzigen Chansons Tucholskys seine Stimme leihen, die der Satiriker unter dem Pseudonym Peter Panter für die Berliner Kabaretts jener Zeit schrieb.

Die Grammophon-Lesung auf den Spuren des Panters entführt in pompöse Tanzsäle und verruchte Flüsterkneipen, in denen erste Erotik-Filme gezeigt wurden und »Flappers« sich mit »Eintänzern« vergnügten und ihren »Daddys« gehörige Lügen auftischten. Der Eintritt kostet zehn Euro, Schüler und Studenten zahlen acht Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der OVAG (Tel. 06031-6848 1113) und der Sparkasse Oberhessen sowie den Kooperationspartnern, den Buchhandlungen »Buch 2000« in Alsfeld und »Lesezeichen« in Lauterbach.



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