22. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Chor beschämend behandelt

Der Eklat durch den Kirchendiener hat mich und die zahlreichen Besucher des Konzerts mehr als betroffen und nachdenklich gemacht. Deshalb sehe ich mich veranlasst, zum obigen Vorgang einen Leserbrief zu verfassen. Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich seit Jahren Besucher des Adventskonzerts bin.
22. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Chronologischer Ablauf: Die Gesangsgruppe Mücker Stimmen hatte als erstes Gesangsstück das Lied »Advent« mit vier Strophen in ihrem Programm. Inhaltlich war geplant gemäß dem Text mit der ersten Strophe die erste Kerze und so weiter in der Folge schließlich alle Kerzen des Adventskranzes der Kirche anzuzünden.
Bereits beim ersten Versuch begab sich der Kirchendiener schnellen Schrittes in Richtung Adventskranz/Altar und hat die geplante Tätigkeit mit der Äußerung »er müsse eventuell den abtropfenden Wachs der Kerzen beseitigen« untersagt. Er sagte auch, er wolle diesen Vorgang so nicht, und er sei in diesem Hause weisungsberechtigt.
Hier taucht für mich die Frage auf: Warum hat der Kranz mit vier Kerzen während des Gottesdiensts gebrannt, denn als sichtbares Zeichen war am Volumen der einzelnen Kerzen erkennbar, dass der vorerwähnte Vorgang stattgefunden haben muss.
Nach dem Konzert hat sich der erste Vorsitzende des Vereins offiziell namentlich beim Pfarrer und Kirchenvorstand für die Nutzung des Gotteshauses bedankt und den Betrag von 150 Euro als Nutzungsgebühr sowie für die Tätigkeiten des Kirchendieners bekannt gegeben. Für mich als bekennenden evangelischen Christen sind Miet- und/oder Nutzungsgebühren eines für jeden Menschen zugänglichen Hauses mehr als unverständlich.
Danach begaben sich die Konzertbesucher – voran der Chorleiter der Vereine – zum Ausgang. Ferner ist beschämend, dass der Gastverein aus Friedberg den gesamten Vorfall mitbekommen hat. Der Chorleiter hat daraufhin am Ausgang den Kirchendiener nochmals auf seine Entscheidung angesprochen und damit das klärende Gespräch gesucht. Daraufhin hat der Kirchendiener mit unangemessen beleidigenden lautstarken Worten reagiert. Ich war Zeuge des Vorgangs, weil ich unmittelbar hinter dem Chorleiter stand.
Über den Eklat sind die Mehrheit der Konzertbesucher mehr als entrüstet und der Vorgang ist zurzeit in Flensungen und Nieder-Ohmen in aller Munde. Ich habe Pfarrer und Kirchenvorstand zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert.

Dieter Dittmar, Mücke

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