Vogelsbergkreis

Neue Busse für Homberger Strecke

Alsfeld/Homberg (pm). Manchen werden die neuen Busse schon aufgefallen sein, sie zeigen an, dass die Linien VB-11, VB-12 sowie VB-13 im Bereich Alsfeld, Romrod, Homberg und Neustadt von einer anderen Busfirma bedient werden. Seit kurzem hat das Unternehmen »ALV Oberhessen« mit Sitz in Marburg diese Verkehrsleistung im Auftrag der VGO übernommen. Mit dem Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO), Armin Klein, und Stefan Klöppel, Leiter des lokalen Aufgabenträgers ZOV-Verkehr, begutachteten die Geschäftsführer der ALV Udo Diehl, Andreas Seelbach und Hans-Christian Herrmann die neuen Fahrzeuge des ALV-Fuhrparks.
19. Dezember 2016, 12:00 Uhr
Redaktion
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Bildunterschrift von links nach rechts: Andreas Seelbach (Geschäftsführer ALV), Udo Diehl (Geschäftsführer ALV), Stefan Klöppel (Leiter ZOV-Verkehr), Hans-Christian Herrmann, (Geschäftsführer ALV) und Armin Klein (Geschäftsführer VGO) vor neuen Iveco-Bussen der ALV-Flotte.

»Die ALV ist ein Zusammenschluss der drei Firmen Auto Nau GmbH & Co. KG aus Kirchhain, Fritz Herrmann GmbH aus Marburg und der Oberhessischen Verkehrsgesellschaft mbH aus Wetter/Eschenburg. Gemeinsam können wir Synergien heben und uns auch gegen größere Anbieter durchsetzen«, erläuterte Udo Diehl. Dies zeige auch der Gewinn dieser Ausschreibung.
Der Verkehr in »Alsfeld West« werde von Auto Nau durchgeführt, dabei werden ausschließlich eigenes Personal und eigene Busse eingesetzt, sagte Diehl weiter. »Wir sind froh, dass ein sehr eng an die Region Homberg/Alsfeld gebundenes und alteingesessenes Unternehmen wie Auto Nau für die VGO hier tätig sein wird. Das sichert nicht nur Arbeitsplätze in der Region sondern schafft aufgrund langjährig gewachsener Beziehungen Vertrauen«, ist Armin Klein, Geschäftsführer der VGO, überzeugt.
»Mit der europaweiten Ausschreibung der Verkehrsleistung entsprechen wir nicht nur den rechtlichen Anforderungen, sondern können auch klare Qualitätsvorgaben machen. Hierzu gehört die Ausstattung der Busse ebenso wie die Zuverlässigkeit des Betriebs«, erläutert Stefan Klöppel die Vorteile des Verfahrens.
Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um 14 neue Iveco Crossway LE Busse mit 45 Sitz- und 33 Stehplätzen. Die Fahrzeuge sind mit moderner Technik ausgestattet, mit Videoüberwachung, Kneeling-Funktion für den barrierefreien Einstieg und einer Rampe für Rollstühle und Kinderwagen.
»Wir versuchen immer, unseren Fuhrpark so modern wie möglich zu halten. Damit sichern wir eine hohe Zuverlässigkeit bei hohem Komfort für unsere Fahrgäste und gleichzeitig geringen Kosten«, ist Andreas Seelbach überzeugt. Da das Unternehmen ALV auch die Linienbündel Alsfeld Nordost (für den RMV: Regionalverkehr 390, 394, 396) und Alsfeld Süd (für die VGO: VB-15, VB-16) bediene, ergäben sich Möglichkeiten zur Verknüpfung der Fahrdienste. Außerdem seien dadurch Ortskenntnisse vorhanden, fügte Seelbach an.
Insgesamt verfüge die ALV durch Gesellschafter und Partner über einen Fuhrpark von nahezu 250 Bussen, unterhalte mehrere Service-Werkstätten und sei mit ihren Standorten direkt vor Ort vertreten. »Dies, gepaart mit unserem ständigen Willen die hohen Qualitätsziele immer zu erfüllen, macht die ALV zu einem der leistungsfähigsten privaten Beförderungsdienstleister in ganz Hessen«, sagt Hans-Christian Herrmann. Die Linien VB-11, VB-12 sowie VB-13 wurden nach einem europaweiten Vergabeverfahren neu vergeben.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/art74,141602

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