24. September 2014, 11:48 Uhr

Mischung von Tradition und Pop

Alsfeld (pm). Am Sonntag fand eine außergewöhnliche Veranstaltung der Kantorei Alsfeld unter Leitung von Dekanatskantor Simon Wahby in der Walpurgiskirche statt. Mit der »Messe der Hoffnung« von Reimund Hess und ergänzenden Texten von Veronika Krayer gelang eine mitreisende und überzeugende Interpretation.
24. September 2014, 11:48 Uhr
In Zusammenarbeit von der Jazz-Band »step on blue«, der Solistin Antje Margolf und der Kantorei Alsfeld wurde am Sonntag unter der Leitung von Dekanatskantor Simon Wahby in der Walpurgiskirche die »Messe der Hoffnung« von Reimund Hess aufgeführt. (Foto: pm)

Im Zusammenklang mit der Jazz-Band »step on blue«, der Solistin Antje Margolf und der Kantorei Alsfeld erfuhr die Komposition eine besonders inspirierende Darstellung.

Durch die Mischung von Tradition, Moderne und Pop konnte ein breites Spektrum an Klang, Rhythmus und Jazz-Band-Sound für eine in sich stimmige Interpretation dieser Messe sorgen. Inhaltlich wurde der normale Messetext durch Texte erweitert, die den jeweiligen deutschen Messetext interpretierten und zum »Mutmachen« mahnten.

Der unterschiedliche Charakter der einzelnen Teile der Messe, erfuhr eine sinngebende Deutung, die sowohl den Text als auch die Musik betraf. Ausgiebige Improvisationen der Band in den Intros boten Raum und Zeit, um auf die einzelnen Texte vorzubereiten. Dabei konnten die einzelnen Bandmitglieder vom Schlagzeug, Keyboard über die E-Gitarren, Saxophon, Flöte bis hin zur Trompete ihr solistisches Können unter Beweis stellen. Besonders markante Stellen im Einzug,
Gloria, Halleluja oder Sanctus waren dabei durch Ulrike Schimpf, Peter Fischer, Björn Diehl und Berthold Möller in besten Händen. Auch die Kantorei Alsfeld glänzte mit vielen schönen und prägnanten Momenten. Neben den Soli der Jazz-Band, die zum großen Teil von der Interpretation durch die Flöte mit Franziska Reitz und dem Echo der Klarinette ,wiederum mit Ulrike Schimpf, lebten, waren es die zahlreichen solistisch ergreifenden Darstellungen von Antje Margolf, welche die ganze Messe wie ein roter Faden durchzogen und immer wieder zu unerwarteten Höhepunkten führten. Ihr oblag es, in Zusammenarbeit mit Dekanatskantor Simon Wahby, wie eine verbindende Kraft, die traditionsbewusste Kantorei mit dem teilweise sehr ausdrucksvollen Big-Band Sound zu verbinden. Letztlich war es ein gelungenes Experiment, was auf mehr und weiteres hoffen lässt. Lang anhaltender und dankbarer Applaus führte zu einer Zugabe, die mit dem »Osanna in excelsis« den Schlusspunkt dieser gelungenen Veranstaltung setzte.

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