30. Juni 2010, 17:08 Uhr

Schüler erkundeten Nationalpark und Opel-Werk

Vogelsbergkreis (pm). Spisská Nová Ves ist bereits seit 1992 die Partnerstadt von Alsfeld und zum wiederholten Mal kamen nun Schüler aus beiden Städten im Rahmen eines Europaschulprojekts zusammen.
30. Juni 2010, 17:08 Uhr

Vogelsbergkreis (pm). Spisská Nová Ves ist bereits seit 1992 die Partnerstadt von Alsfeld und zum wiederholten Mal kamen nun Schüler aus beiden Städten im Rahmen eines Europaschulprojekts zusammen. Die Max-Eyth-Schule Alsfeld ist einzige Europaschule im Vogelsbergkreis. Eines der europäischen Projekte war der Austausch der Techniker der Fachoberschule im Juni: Für eine Woche besuchten die deutschen Schüler die Partnerstadt in der Slowakei und brachten im Anschluss die neuen Freunde mit nach Deutschland. Dabei stand das Thema »Leben und Arbeiten Junger Europäer« im Vordergrund, das von den deutschen und slowakischen Schülern im Team bearbeitet wurde.

Die Themenbereiche wie Ausflugsziele und Kultur, Schule und Arbeitswelt, Freizeitmöglichkeiten oder Lebenshaltungskosten wurden in Theorie und Praxis erkundet. Der Kulturbereich bot die Besichtigung des höchsten Kirchturms der Slowakei, der Eishöhle Dobsinská l’adová jaskyna, der Zipser Burg sowie des beeindruckenden Herrenhauses Kastiel Betliari. Eine Besichtigung der Partnerschule Stredná Priemmyselná Skola Strojnícka mit Teilnahme am Unterricht und die Besichtigung der Firma Embraco boten einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt. Als Ausflugsmöglichkeit wurden die Hohe Tatra und der Nationalpark Slovensky Raj (Slowakisches Paradies) ausgekundschaftet.

Die Kategorien Lebenshaltung und Freizeitmöglichkeiten wurden bei der abendlichen Freizeit gemeinsam erlebt, wenn Essen und Getränke beispielsweise beim Bowlen nur einen Bruchteil des deutschen Preises kosteten. Dennoch wurde deutlich, dass das Leben in der Slowakei nicht günstiger ist, da die Einkommen weit unter den deutschen liegen. Am beeindruckendsten fanden Schüler sowie die Lehrer Bernd Wettlaufer, Manuela Eikelmeier und Michael Koch die herzliche Gastfreundschaft. Der Empfang durch den Schulleiter Laco Ruttkay und die Kontakte mit den Schülern waren sehr freundlich. Sie konnten nur noch durch die Begrüßung in dem um 1770 erbauten Rathaus übertroffen werden. Die feierliche Stimmung wurde durch die Rede des Stadtabgeordneten, die von einer Dolmetscherin übersetzt wurde, sowie Sänger und Sängerinnen hergestellt. Geehrt fühlte man sich durch die Anwesenheit des regionalen Fernsehens und die Ehre, sich ins goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen. Am Ende der Woche fiel die Abreise schwer. Auf dem Rückweg besichtigte man die Hauptstadt Bratislava.

In Alsfeld wurde ebenfalls ein umfangreiches Programm absolviert. Dazu gehörte nach der Begrüßung durch die Schulleiterin der Max-Eyth-Schule, Claudia Galetzka, der Empfang beim Bürgermeister im Rathaus und die Stadterkundung Alsfelds. Auch Fulda, Gießen und Frankfurt wurden besichtigt. Um die berufliche Seite kennenzulernen, wurde die Firma Opel in Rüsselsheim besucht und als Freizeitaktivitäten wurden eine Kanutour auf der Fulda, Klettern in der Sporthalle und Wasserski bei strahlendem Wetter ausprobiert. Das Ende des zweiwöchigen Schüleraustauschs bildete ein »typisch deutscher« Grillabend und alle waren sich einig, dass das ganze Projekt sehr gelungen war.

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