25. Februar 2021, 21:56 Uhr

»Alle Schulstandorte sollen erhalten bleiben«

25. Februar 2021, 21:56 Uhr
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Aus der Redaktion

Für die Vogelsberger SPD bleibt der Bildungsbereich eines der wichtigsten Themenfelder in der Kreispolitik. »Bildung eröffnet viele Chancen im Leben. Deswegen sind für uns moderne und gut ausgestattete Schulen im ganzen Kreis, die Kindern und Jugendlichen die besten Bildungsangebote bieten, so wichtig. Alleine in den letzten fünf Jahren haben wir daher Investitionen von gut 62 Millionen Euro in die Vogelsberger Schulen angestoßen«, erklärte der Kreisvorsitzende Patrick Krug.

Zentral sei für die SPD, dass alle Schulstandorte im Kreis erhalten blieben. Dies gelte insbesondere für die Grundschulen, so dass auch weiterhin in allen Städten und Gemeinden mindestens eine solche vorhanden sei. »Für uns gilt: kurze Beine, kurze Wege. Deswegen haben wir bei der Verabschiedung des Schulentwicklungsplans dafür Sorge getragen, dass keine Grundschule geschlossen wird.« Deswegen sei es richtig, dass der Vogelsbergkreis durch den »Pakt für den Nachmittag« und zusätzliche eigene Gelder die Nachmittagsbetreuung ausgeweitet habe. Zudem habe man im Blick, für den ab dem Jahr 2025 bundesweit geplanten Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz die notwendigen baulichen Voraussetzungen zu schaffen.

Bei der Digitalisierung der Schulen sei der Vogelsbergkreis auch im hessenweiten Vergleich bereits sehr gut aufgestellt. »Ein entscheidender Schritt ist die momentan laufende Versorgung aller Schulen mit einem Glasfaseranschluss. Dabei wollen wir es aber nicht belassen, sondern die Mittel aus dem Digitalpakt nutzen, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben«, so Matthias Weitzel. Ferner habe die SPD die beiden Berufsschulstandorte in Alsfeld und Lauterbach im Blick. Wohnortnahe Berufsschulen seien entscheidend, dass junge Menschen eine Berufsausbildung im Kreis beginnen. »Das schafft nicht nur die Möglichkeit, in der eigenen Heimat beruflich Fuß fassen zu können. Die Stärkung der Berufsschulen leistet auch einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel«. Die SPD werde sich dafür stark machen, dass das Angebot der Berufsschulen nicht durch Mindestgrößen für Klassen und die Verlagerung von Ausbildungsgängen gefährdet werde.



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