16. September 2019, 21:40 Uhr

»Eine echte VIP-Klassenfahrt«

16. September 2019, 21:40 Uhr
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Aus der Redaktion
Die Schüler mit Wobst-Geschäftsführerin Inge von Alvensleben (l.), Klassenlehrerin Christiane Schlapp (4. v.l.), stellvertretender Schulleiter Patrick Holuba (2. v.r.) und Constanze von Alvensleben, Mitglied der Wobst-Geschäftsführung (r.). (Foto: dhe)

Klassenlehrerin Christiane Schlapp kommt gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. So eine Klassenfahrt hatte sie noch nie erlebt und auch nicht erwartet. Die Gießener Firma Wobst, spezialisiert auf den Vertrieb von Autoteilen, machte sie möglich. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins »TEILEn«, einem Zusammenschluss renommierter Unternehmen aus der Kfz-Branche, der sich für den Schutz von Kindern im Straßenverkehr einsetzt. Doch das soziale Engagement reicht noch weiter, Wobst ist Partner der »Peter Maffey Stiftung«, die in vielfältiger Weise Unterstützung für Kinder und Jugendliche anbietet.

Diese Kooperation führte letztlich dazu, dass die Autoteile-Firma die Möglichkeit bekam, einer Schulklasse eine Freizeit im Tabaluga-Haus am Maisinger See in Bayern zu schenken. Geschäftsführerin Inge von Alvensleben sagt, dass für sie von Beginn an feststand, dieses Erlebnis einer Klasse aus der Region zu ermöglichen. Die Wahl fiel auf die Martin-Luther-Schule in Buseck. Und eine achte Hauptschulklasse durfte sich auf die Fahrt Anfang September freuen.

Partner der »Peter Maffey Stiftung«

Anfangs waren einige Schüler etwas aufgeregt, da eine Klassenfahrt für manche neu war. Doch das änderte sich schnell. Sobald sie an ihrem Ziel ankamen und sich an das idyllische, mitten im Wald gelegene Haus und die neue Situation gewöhnt hatten, waren alle Sorgen verflogen. Am Ende der Woche wollten sie sogar länger bleiben.

Die anfängliche Skepsis wandelte sich in Gelassenheit und sorgte für ein harmonisches Zusammenleben. Schlapp war begeistert, ob beim Wandern, Musizieren, Bootfahren, gemeinsamen Kochen oder Bowling, die Schüler waren bei allen Unternehmungen mit Freude dabei. Es wurden Freundschaften geschlossen und niemand ausgegrenzt. Nicht einmal das fehlende WLAN im Haus sorgte für Missmut. »Wir haben einen starken Klassenzusammenhalt dadurch bekommen«, stellte die Klassenlehrerin fest. Auch sie konnte ihre Schüler so auf eine ganz neue Art kennenlernen und ein viel stärkeres Vertrauensverhältnis entwickelte sich. - Patrick Holuba, der stellvertretende Schulleiter, betonte, wie froh die Schule sei, dass sie für dieses Angebot ausgewählt wurde. Die Stärkung der Gemeinschaft sei ein zentraler Punkt der Schule und genau das wurde im Rahmen der Klassenfahrt innerhalb dieser achten Klasse erreicht.

»Wir haben das mit großer Freude gemacht«, betonte von Alvensleben und ist sichtlich froh über die erfolgreiche Freizeit der Schüler. Die Jugendlichen selbst bezeichneten die Unternehmung als »eine echte VIP-Klassenfahrt«.



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