05. Juni 2019, 22:06 Uhr

Vom Silicon Valley lernen

05. Juni 2019, 22:06 Uhr
Freuen sich über die gute Resonanz (v. l.): Die Geschäftsführer Annette D. Pascoe und Jürgen F. Pascoe sowie Beate Hammerla und Angelika Schlaefke von der IHK. (Foto: sel)

Das Silicon Valley in Kalifornien ist ein weltbekannter Hightech-Standort. Die Pascoe Naturmedizin GmbH, 1918 in Gießen als »Apotheke Friedrich Pascoe« gegründet und somit eines der traditionsreichsten Unternehmen im Bereich Naturheilkunde in Deutschland, will das Silicon Valley nicht nur bewundern, sondern von ihm lernen und übernehmen, was sinnvoll und zukunftsträchtig ist. Die Geschäftsführer Jürgen F. und Annette D. Pascoe haben das Tal südlich von San Francisco besucht und genau hingeschaut. Und dabei Denkanstöße erhalten und mit in die Heimat gebracht. Die Ideen machten sie beim gut besuchten Pascoe-Impuls- und Innovationstag einem 100-köpfigen Publikum, bestehend überwiegend aus Vertretern des heimischen Mittelstandes, in Form zahlreicher Vorträge zugänglich.

Annette Pascoe, Benjamin Piesk, Dr. Alexander Smeja, Dr. Jochen Kühn, Alexander Bily, Stefanie Wagner, Claudia Vollbracht, Dr. Christina Ulm und Andreas Schubert befassten sich in ihren Vorträgen mit Strategieprozessen und ihren Erfolgsgeheimnissen, mit dem »Insights MDI« genannten ganzheitlichen Diagnoseinstrument zur Talenterkennung und Potenzialentwicklung im Unternehmen, mit den Möglichkeiten, die Gesundheitsquote in der Belegschaft zu erhöhen und mit der erfolgreichen Steuerung von Strategieprozessen. Und schließlich war es der »Say hello to Business Therapist« Mr. Niki Ernst, Unternehmer aus San Franzisco, der dem Publikum die »Economics«, die »neuen Gesetze, die unser Wirtschafts(er-)leben radikal verändern werden«, darlegte.

»Einfach machen« als Jahresmotto

Mit Niki Ernst, dem »Innovationsbotschafter«, hatte sich das Silicon Valley für zwei Tage bei Pascoe einquartiert. Er lobte die Pascoe GmbH für das nachhaltige Bemühen, »im laufenden Prozess weiterhin der attraktivste Arbeitgeber der Branche zu sein«, verbunden mit »Begeisterungsfähigkeit und einem einzigartigen Hunger, sich nach vorne zu entwickeln«. Pascoe habe die Notwendigkeit verinnerlicht, sich auf eine »Transformation in eine exponentielle Organisation« einzulassen. In Zeiten künstlicher Intelligenz (KI), die laut Ernst »sehr bald omnipräsent sein wird«, und Digitalisierung, »die sich durchaus auch als sehr teure Falle entpuppen kann«, und der Erkenntnis, dass »Soft Skills« (soziale Intelligenz, Adaptivitätsvermögen und ähnliches) das Fundament darstellen, diese Transformation zu schaffen, gehe Pascoe genau diesen Weg.

»Einfach machen« lautet das Jahresmotto 2019 bei der Pascoe Naturmedizin. Und: »Wir wollen Jäger sein und nicht die Beute.« Das schließt laut Pascoe nicht aus, dass vor jeder Entwicklung auch ein Scheitern stehen kann. Das wiederum erfordere eine Fehlervermeidungskultur und Transparenz, um Schwachstellen aufzudecken. Komme dann noch die Tugend hinzu, sich nie zufriedenzugeben, sei die Basis gelegt, um Erfolg zu haben. Das auf diesem Hintergrund bei Pascoe schon seit vielen Jahren etablierte neue Führungsverständnis beziehe alle Mitarbeiter in transparenter Weise in alle Prozesse ein. »Die Führungskraft versteht sich als Berater und Coach, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu selbstverantwortlichem Arbeiten befähigt«, so Annette Pascoe, die als Führungskraft vor allem auch sichtbar und ansprechbar sein will.

Lob von der IHK

»Es ist unglaublich, was sich in den letzten zehn Jahren bei Pascoe getan hat. Sie sind eine tolle Firma, und wir sind dankbar, Sie in der IHK Gießen-Friedberg haben zu dürfen«, fasste IHK-Vizepräsidentin Dr. Angelika Schlaefke ihre Eindrücke zusammen. »Tief beeindruckt« zeigte sich Schlaefke auch von dem im letzten Jahr eingeweihten neuen Firmensitz im Europaviertel. »Innovation hat mit Querdenken zu tun - und genau diese Firmenphilosophie atmet das neue Gebäude in jeder Ecke.« Zu Recht sei die Pascoe Naturmedizin GmbH Träger zahlreicher nationaler und internationaler Preise.

Wißmar (pm). Als »deine Bank vor Ort« unterstützt die Volksbank Wißmar jedes Jahr im Rahmen der »Vereinsförderung« gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Institutionen vor Ort. Vor wenigen Tagen übergab die Volksbank Wißmar deshalb eine Spende an die evangelische Kirchengemeinde Wißmar. Die beiden Vorstände, Gerd Bath und Sven Jakobi, überreichten den Spendenscheck in Höhe von 500 Euro aus den Zweckerträgen des genossenschaftlichen Gewinnsparens an die Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde, Pfarrerin Alexandra Hans, Margit Trampisch und Ilona Paul.

Die Freude der Damen war groß, denn von dem Geld soll neues Lesematerial für die Evangelische öffentliche Bücherei angeschafft werden. Pfarrerin Hans bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde für die Unterstützung.

Lich (pm). Über insgesamt 7000 Euro aus mehreren Wettbewerben, die die Volksbank Mittelhessen für gemeinnützige Verein der Region ausgeschrieben hatte, freute sich der Förderverein der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich.

Den Scheck über die größte Einzelsumme von 5000 Euro nahmen die Vorsitzende Dr. Annette Gümbel und die Kassenwartin Tanja-Kraus-Sorge aus den Händen des Vorstandes Dr. Lars Witteck entgegen. Mit dieser Summe möchte der Förderverein das Projekt »Gesunde Schule« ins Leben rufen und dabei für Wasserspender in der Schule sorgen.

»Wir danken der Volksbank Mittelhessen sehr. Neben den Wasserspendern möchten wir auch unser 35-jähriges Vereinsjubiläum feiern und unter den Schülerinnen und Schülern Ideen sammeln, welche Projekte an der Schule umgesetzt werden könnten«, bedankte sich Gümbel.

Der Förderverein erhielt 1000 Euro für den Wettbewerb »160 Jahre Volksbank«, 250 Euro für das Vereinsjubiläum, 250 Euro für das Kulturevent »Music meets motion« und 250 Euro für den Vereinsshop für Sportbekleidung.

Dutenhofen (pm). Bereits zum dritten Mal hat das Möbelhaus Wohnwelt Dutenhofen die Auszeichnung »Generationsfreundliches Einkaufen« erhalten. Verliehen wird das Gütelsiegel vom Handelsverband Hessen-Süd. Unter der Leitung von Geschäftsleiter Steven H.Y. Hardel konnte das Möbelhaus »einmal mehr zeigen, dass es verstanden hat, was Kunden wünschen«, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Handelsverband Deutschland setzt mit dieser Auszeichnung einen Anreiz, Generationenfreundlichkeit im Einzelhandel zu gelebter Wirklichkeit werden zu lassen. Von ausgesuchten und geschulten Testern werden nach einem speziell hierfür entwickelten Kriterienkatalog Einzelhändler in der gesamten Bundesrepublik einem Prüfverfahren unterzogen. Im Fokus steht ein unbeschwerter und barrierefreier Einkauf. Hierzu werden die Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Die Leistungsangebote, die Zugangsmöglichkeiten, die Ausstattung der Geschäftsräume und das Serviceverhalten des Personals entscheiden darüber, ob der Einzelhändler das Gütesiegel erhält. Vergeben wird das Qualitätszeichen jeweils für drei Jahre.

Wetzlar-Münchholzhausen (pm). Die Stadt Wetzlar plant ein neues Wohngebiet im Stadtteil Münchholzhausen. Bei dieser Entwicklung ist ein Lebensmittelmarkt an der Hauptstraße bereits stadtplanerisch vorgesehen. Es entsteht nun ein moderner Lebensmittelvollsortimenter, der inklusive Bäckerei mit Café-Betrieb etwa 1250 m² Verkaufsfläche für ein breites Sortiment bieten wird. Den offiziellen Startschuss gab es vor wenigen Tagen beim Spatenstich. Nach der Fertigstellung kann damit die bisher bestehende Versorgungslücke für die Münchholzhausener Bevölkerung geschlossen und eine fußläufige Versorgung langfristig gesichert werden. Der Bauherr, Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt, wird diesen modernen Markt mit etwa 90 Stellplätzen in den kommenden Monaten errichten. Die Eröffnung ist für den Spätherbst geplant. (Foto. pm)

Thomas Rohr aus Römerberg bei Speyer hat den ersten Preis der 5. Reisemobilspendenaktion 2018/19 der Lebenshilfe gewonnen - einen Bulli. »Da ich aktiver Bogensportler bin, wird der T2b-Bus mich demnächst zu vielen Wettbewerben begleiten, auch die Ausrüstung passt prima rein!«, sagte Rohr bei der Übergabe. Kennengelernt hatte er die Spendenaktion zugunsten von Menschen mit Behinderung in der ersten Ausgabe der »Autobild Reisemobil«, kein Exemplar hat er seitdem ausgelassen.

Auch Sören Schumacher aus Velbert, der Gewinner des zweiten Preises, eines 125er Rollers, freute sich und nahm die Glückwünsche der Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Gießen, Maren Müller-Erichsen, und dem Initiator der Spendenaktion, Reinhard Schade, entgegen. Mit dabei: Das Ontour-Team um Dirk Klöß aus Lützellinden, das die Reisemobilspendenaktion von Beginn an begleitet und als Spezialistenteam für historische VW-Busse bei technischen Problemen regelmäßig hilft.

Richtig freuen konnte sich auch die Lebenshilfe: Über 232 000 Euro spendeten engagierte Reisemobilisten und Bulli-Fans für den guten Zweck, der Erlös fließt in die Erweiterung und Sanierung von Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Reisemobilspendenaktion startet nun in die sechste Runde. Zum 60-jährigen Jubiläum der Lebenshilfe Gießen gibt es diesmal nicht nur einen knallroten 70ger T2a zu gewinnen, sondern neben einem 50er Vespa-Roller auch noch ein besonderes Schmuckstück für Freunde mobilen Reisens, einen Eriba-Puck Wohnanhänger aus dem Jahre 1974.

Teilnehmen kann man mit einer Spende von 5 Euro oder einem Betrag nach Wahl auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Gießen, IBAN: DE63 5135 0025 0205 0386 62, Bitte Namen und Adresse nicht vergessen! Mitmachen kann man auch online unter www.reisemobilspendenaktion.de.

-Reiskirchen (pm). Eine nicht alltägliche Kooperation haben der Golf-Park Winnerod und die Tafel Gießen vereinbart. Beide wollen die Partnerschaft dazu nutzen, die Öffentlichkeit für die Wertschätzung von Lebensmitteln und das ehrenamtliche Engagement zu sensibilisieren und sich für wichtige gesellschaftliche Werte einzusetzen. »Mehr als 300 Tafel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich und helfen in ihrer freien Zeit, damit es 2800 Menschen in etwa 870 Haushalten in unserer Region besser geht. Dieses großartige soziale Engagement wollen wir nachhaltig und vielfältig unterstützen«, erläutert Kim Tarek Kleczka, Geschäftsführer des Golf-Parks Winnerod.

Jeder bringt sich auf seine Weise und mit seinen Möglichkeiten in die Zusammenarbeit ein. Die Tafel Gießen ist ab sofort als Sozialpartner auf Schildern am Eingang und an einem Abschlag des Golf-Parks präsent. Zudem sind gemeinsame Projekte und Aktionen geplant, wie die Einbindung der Tafel in verschiedene Veranstaltungen oder Golfturniere. Die Tafel unterstützt den Golf-Park im Rahmen ihrer Möglichkeiten, zum Beispiel mit Vorträgen oder Führungen.

»Mit dem Golf-Park Winnerod haben wir einen wichtigen regional verwurzelten Fürsprecher für die Arbeit der Tafel gewonnen. Wir sind sehr dankbar für diese Zusammenarbeit und wünschen uns natürlich, weitere Partner zu gewinnen«, freut sich die Tafel-Koordinatorin Anna Conrad über das Engagement des Golf-Parks.

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