01. März 2019, 22:17 Uhr

Motto: »bunt statt blau«

01. März 2019, 22:17 Uhr

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne »bunt statt blau« zur Alkoholprävention in Gießen. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21 721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der Betroffenen wieder leicht gesunken. Experten fordern weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Landrätin Anita Schneider, die von der DAK erstmalig als Schirmherrin im Landkreis Gießen gewonnen werden konnte. Alle Schulen sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler Plakate dagegen entwerfen zu lassen. Verbunden mit der Kampagne ist die »Aktion Glasklar«, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt.

Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 im Landkreis Gießen mit 59 Betroffenen einen Anstieg um 11,32 Prozent. »Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden«, sagt Manuel Höres von der DAK-Gesundheit in Gießen. »Bei ›bunt statt blau‹ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken.

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2019 ist der 31. März. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de.

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