18. April 2018, 21:23 Uhr

Neun Prozent Wachstum

18. April 2018, 21:23 Uhr

Die Deutsche Bank in Gießen blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2017 zurück. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug per 31. Dezember 2017 im Marktgebiet Nordhessen/Wiesbaden 6,1 Milliarden Euro und in Gießen 633 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen im Marktgebiet um sechs Prozent, in Gießen um neun Prozent an.

»Das ist angesichts der weiterhin extrem niedrigen Zinsen im vergangenen Jahr eine beachtliche Leistung. Die Kunden haben unser erweitertes Beratungsangebot gut angenommen. Wir sind mehr denn je als Risikomanager gefragt, sowohl auf der Anlagenseite als auch beim Kredit«, sagt Rüdiger Noack, Leiter Privatkunden im Marktgebiet Nordhessen/Wiesbaden. Ende 2017 betreute die Deutsche Bank in Nordhessen/Wiesbaden 170 000 Kunden, davon rund 17 000 in Gießen. Die Deutsche Bank ist in Nordhessen/Wiesbaden mit elf Filialen vertreten, in Gießen mit ihrer Filiale am Marktplatz. Um ihre Kunden überall ganzheitlich und ihren Bedürfnissen entsprechend beraten zu können, hat die Bank ihr Filialnetz im vergangenen Jahr neu aufgestellt. Nun gibt es in jeder Filiale Experten für Baufinanzierungen und Vermögensanlagen.

Gleichzeitig wurden immer mehr Standorte modernisiert. Mit Investitionen in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro pro Standort wurde bundesweit schon jede vierte Filiale für das digitale Zeitalter aufgerüstet. Gut angenommen wurden von den Kunden auch die erweiterten Öffnungszeiten per Telefon sowie die Videoberatung.

Das Börsen-Rekordjahr 2017 spiegelt sich auch in den Depots der Gießener Kunden wider. So stieg das Depotvolumen in Nordhessen/Wiesbaden um 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In Gießen betrug das Depotvolumen 216 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 4 Prozent. Das Einlagenvolumen betrug im Marktgebiet rund 1,9 Milliarden Euro, davon am Standort Gießen 210 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von zwölf Prozent in Nordhessen/Wiesbaden und von 25 Prozent in Gießen. Das Kreditvolumen in Nordhessen/Wiesbaden lag 2017 bei 1,8 Milliarden Euro. In Gießen betrug das Kreditvolumen 207 Millionen Euro, das bedeutet einen Zuwachs von 2 Prozent.

»Die Nullzinsen dürften den Anlagekunden auch in diesem Jahr weiter Kopfschmerzen bereiten«, sagt Martin Melchior, Filialleiter in Gießen. Hier sieht es die Deutsche Bank als ihre Verantwortung an, die Anleger umfassend über Chancen und Risiken einer Anlage am Kapitalmarkt aufzuklären, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik des Deutschen Aktieninstituts besitzen lediglich knapp 16 Prozent aller Deutschen Aktien, Aktien- oder Rentenfonds.

Zuwachs bei Start-ups

Im hart umkämpften Mittelstandsgeschäft konnte die Deutsche Bank Boden gutmachen und bundesweit 2500 Unternehmen als Neukunden gewinnen.

Im Segment der Start-ups ist die Bank 2017 um 16 Prozent gewachsen und betreut bundesweit 4000 Adressen. Auch im Marktgebiet Nordhessen/Wiesbaden gibt es für Start-ups ein Team aus Bank- und Industrieexperten, die die oftmals sehr schnell wachsenden Betriebe von der Gründung über die Internationalisierung bis zum Börsengang beraten. »Wenn Wirtschaft und Banken so eng zusammenarbeiten, ist das gut für den Innovationsstandort Deutschland und es treibt auch den Mittelstand in unserer Region an«, sagt Jutta Engler-Hutchison, Leiterin Firmenkunden.

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