12. April 2018, 21:58 Uhr

16 Orte werden mobil bedient

12. April 2018, 21:58 Uhr
Joachim Rühl (Mitte), Leiter der fahrbaren Geschäftsstelle, mit Josef Kraus und Birgit Hartmann (r.). (Foto: pm)

16 Orte betreut Joachim Rühl, Leiter der »rollenden Geschäftsstelle« der Sparkasse Laubach/Hungen, jede Woche. So werden überwiegend ältere Kunden mit Bargeld, Kontoauszügen und wichtigen Informationen und Auskünften zu den unterschiedlichsten Bankgeschäften versorgt. Jetzt hat die Sparkasse einen neuen Bus für diese Fahrten in Betrieb genommen.

Der neue Bus bringt viele Vorzüge für die Kunden und seinen Fahrer: »Die Stufe zur Eingangstür ist niedriger als beim alten Bus. Das erleichtert den Einstieg für die älteren Besucher erheblich«, bemerkt ein Kunde erfreut. »Zudem besitzt das neue Fahrzeug eine Klimaanlage, sodass im Sommer Raumklima und Temperaturen viel angenehmer sind«, ergänzt Joachim Rühl. »Wir möchten die Angebote der fahrbaren Geschäftsstelle dauerhaft aufrecht erhalten, dazu leisten wir mit der Neuanschaffung des Busses eine wichtige Grundlage«, betont Josef Kraus, Vorstandsvorsitzender des heimischen Kreditinstitutes. Vier neue Ortschaften sind im letzten Jahr in den Fahrplan zusätzlich mit aufgenommen worden. Vorstandsmitglied Birgit Hartmann erklärt: »Die seinerzeit gemachten Zusagen für die Kunden aus Bellersheim, Obbornhofen, Freienseen und Wetterfeld halten wir ein.« Auch deshalb habe man sich für diese Neuanschaffung entschieden. »Der alte Bus hat immer gute Dienste geleistet. Ein bisschen schwer fällt mir der Abschied schon«, schmunzelt Rühl. »Mit dem Fahrzeug bin ich 26 Jahre lang im Sommer wie im Winter täglich durch unsere schöne Vogelsberger und Wetterauer Landschaft gefahren. Aber nach 260 000 Kilometern auf dem Tacho darf es jetzt in den wohlverdienten Ruhestand gehen.«

Der neue Bus ist wesentlich kleiner und somit auch wendiger als der alte. Dies ist ein enormer Vorteil und freut vor allem die jüngeren Mitarbeiter. Denn diese dürfen nun ebenfalls das Fahrzeug lenken und benötigen keinen zusätzlichen Führerschein mehr, so wie dies noch für den alten Bus erforderlich war. »So lässt sich die Besetzung des Busses im Vertretungsfall viel flexibler regeln«, freut sich der Vorstand.

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