01. März 2017, 20:04 Uhr

Schutz vor giftigen Gasen

01. März 2017, 20:04 Uhr
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Aus der Redaktion
Freude über das neue Gaswarngerät (v. l.): Licher-Geschäftsführer Dr. Ulrich Peters, Brandschutzbeauftragter Ralf Rehkopf, Wehrführer Christian Stein, Bürgermeister Bernd Klein und Stadtbrandinspektor Marco Römer. (Foto: pm)

Um in Zukunft die örtliche Feuerwehr besser vor möglichen Gefahren durch giftige Gase zu schützen, hat die Licher Privatbrauerei die Kosten eines neuen Gaswarngerätes für die Licher Wehr übernommen.

Dr. Ulrich Peters, Geschäftsführer der Licher Privatbrauerei, und der Brandschutzbeauftragte Ralf Rehkopf übergaben das Gaswarngerät an Bernd Klein, Bürgermeister der Stadt Lich, Wehrführer Christian Stein und Brandinspektor Marco Römer. »Für uns ist es selbstverständlich, die Feuerwehr der Stadt Lich bei ihren Einsätzen zu unterstützen«, betonte Peters. »Das Gaswarngerät soll im Gefahrenfall nicht nur in der Brauerei, sondern auch in anderen Fällen die Kameraden der örtlichen Feuerwehr vor gefährlichen Gasen schützen«, erläuterte der Brauerei-Geschäftsführer.

Ammoniak und Kohlenmonoxid

Für die Feuerwehr stellt eine Brauerei genauso wie beispielsweise ein Krankenhaus eine besondere Situation im Einsatzfall dar, da diese spezielle Anforderungen an Gaswarnanlagen mit sich bringt. Das Gerät für die Brauerei ist mit Sensoren zur Messung von CO2, Ammoniak und Kohlenmonoxid ausgestattet – Gase, deren Austritte normalerweise nicht einsehbar sind. Im Notfall kann die Feuerwehr mittels des Geräts den Gasaustritt sowie den Gasgehalt feststellen.

Die Kosten für das Gerät, das die Licher Privatbrauerei für die Feuerwehr angeschafft hat, belaufen sich auf rund 3000 Euro.



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