17. Februar 2017, 20:12 Uhr

So geht das Datenvolumen nicht vorschnell flöten

17. Februar 2017, 20:12 Uhr
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Aus der Redaktion

Berlin/Göttingen (pm). Wenn das Highspeed-Volumen noch vor Monatsende aufgebraucht ist und Webseiten sowie Apps sehr langsam geladen werden, ist das ärgerlich. Doch es gibt einige Tricks, wodurch Anwender die Drossel hinauszögern und mögliche Traffic-Nachbuchungen durch die Datenautomatik verhindern können. Daniel Rottinger vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: »Viele Anwendungen wie Wetter-Apps beziehen ihre Daten im Hintergrund aus dem Netz. Meistens lässt sich in den Einstellungen der jeweiligen App festlegen, wie häufig die Anwendung Kontakt mit dem Webserver aufnehmen darf.« Hierdurch sparen die Verbraucher einiges an Datenvolumen.

Auch besteht die Möglichkeit, dass die Anwender bei bestimmten Anwendungen bewusst auf die Internetnutzung verzichten. Beispielsweise können die Verbraucher bei Navi-Apps das Kartenmaterial vor Fahrtantritt herunterladen und lokal auf dem Endgerät abspeichern. So ist während der Navigation kein Internetzugriff notwendig. Ebenfalls können bei Musikstreaming-Apps die gewünschten Alben für die Offline-Wiedergabe verfügbar gemacht werden, wodurch beim Hören kein zusätzlicher Traffic verbraucht wird. Jedoch ist diese Funktion häufig nur bei Bezahl-Abos enthalten. Des Weiteren ist es ratsam, die Anwendungen, welche am meisten verbrauchen, zu identifizieren und zu entfernen. Ersatz bieten Apps mit ähnlichen Funktionen oder die Nutzer können auf die mobile Webseite des jeweiligen Dienstes ausweichen. Je nach Betriebssystem gibt es unterschiedliche Wege, um den Verbrauch der Apps nachzuvollziehen. Rottinger: »Unter Android lässt sich der Verbrauch der einzelnen Apps über die Einstellungen unter dem Punkt Datennutzung bzw. Datenverbrauch ausmachen. Beim iPhone erhalten Nutzer die Info, indem sie in den Einstellungen den Punkt Mobiles Netz öffnen.«

Bilder und Grafiken

Auf vielen Webseiten sind hochauflösende Bilder und Grafiken abgebildet, was den mobilen Datenverbrauch schnell in die Höhe treibt.

Um dies zu verhindern, können die Nutzer einen Webbrowser verwenden, der Bilder in geringer Auflösung herunterlädt. Hierfür eignet sich beispielsweise der kostenfreie Browser Opera Mini, den es für Android-, iOS- und Windows-10-Mobile-Geräte gibt. Auch E-Mail-Apps bieten Traffic-Sparpotenzial. Unter anderem kann die Synchronisierungshäufigkeit herunterreguliert und der automatische Download von Dateianhängen in den Einstellungen ausgeschaltet werden. Hierdurch werden die Anhänge nur heruntergeladen, wenn sich die Nutzer im WLAN befinden oder den Download manuell auslösen. Rottinger: »In jedem Fall können die Verbraucher einiges an Traffic einsparen. Allerdings kann es sein, dass der Traffic dennoch nicht ausreicht, weil etwa der Tarif nicht zum eigenen Nutzungsverhalten passt.«



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