26. August 2019, 21:53 Uhr

Wie in alten Zeiten

26. August 2019, 21:53 Uhr
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Von Klaus-Dieter Jung
Paul Krombach (r.) beim »Einschießen«, assistiert von Tobias Blöcher. (Foto: bf)

Es war fast alles so wie in den vergangenen Jahrzehnten beim Backhausfest: Freitag begannen die Vorbereitungen, Zwiebeln wurden geschnitten, Kartoffeln gekocht, der Speck gebraten. Und es war wieder ein Teil der gleichen Akteure auf den Beinen. Doch die Verantwortung lag dieses Mal nicht mehr bei der Chorgemeinschaft, sondern der Freiwilligen Feuerwehr. Im vergangenen Jahr hatte die Chorgemeinschaft nach 44 Jahren angekündigt, dass sie das Ganze nicht mehr stemmen könne.

Der Feuerwehr lag viel daran, die Tradition fortzuführen. Morgens gab es eine erste Einweisung von Rudi Pilz, der in den vielen Jahren zuvor als »Einschießer« tätig war, nachdem er das Feuer entzündet hatte. Diese Funktion übernahm jetzt sein Enkel Paul Krombach, dem Tobias Blöcher vor dem Ofen an der Seite stand. Um halb sechs kochte die 2. Vorsitzende des Fördervereins, Bianca Kehl Kaffee, um sechs stand sie am Backhaus mit vielen anderen Helfern.

Wehrführer und Feuerwehr-Vorsitzender Elmar Klee schien entspannt, als er zum Mikrofon griff und der Chorgemeinschaft um Elke Pilz herzlich für die Unterstützung dankte. Die Blaskapelle des Musikvereins spielte auf und die Besucher ließen sich Schmand- und Zwiebelkuchen schmecken. Viele Allendorfer holten sich ihr Mittagessen am Samstag im Backhaus, 115 Haxen sowie 68 Kuchen verließen im Laufe des Tages den Backofen. Und wer noch nicht satt war, bedietne sich bei den frisch gebackenen Waffeln. »Es liegt uns sehr am Herzen, die Tradition weiterzugeben«, machte Elmar Klee deutlich.



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