Die Wahl eines neuen Ortsvorstehers in Lützellinden ist verschoben worden. Niemand habe kandidiert, erklärte der stellvertretende Ortsvorsteher Markus Sames bei der Sitzung des Ortsbeirats am Donnerstag. Verschoben wurde auch die Beratung über einen Antrag der SPD zur Zusammenarbeit im Ortsbeirat. Wie es hieß, wolle Elke Koch-Michel (Bürgerliste) dem Gremium nach ihrem Rücktritt als Ortsvorsteherin weiter angehören. Das aber sorgt offenbar für Unbehagen. Am Donnerstag fehlte Koch-Michel entschuldigt. Petra Norsch (Bürgerliste) legte ihr Mandat nieder. Sie begründete dies mit Unstimmigkeiten innerhalb ihrer Fraktion. Nachfolgerin wird Regina Andermann.

Die Planung zur Sanierung der Bitzenstraße werde weiter vorangetrieben, berichtete Stadtrat Peter Neidel. Die Förderanträge seien gestellt. Man erwarte die Bescheide in Kürze. Mit dem Baubeginn soll allerdings bis Frühjahr 2019 gewartet werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass auf neuester Grundlage abgerechnet wird. Hintergrund ist die Entscheidung der Landesregierung, den Kommunen zu überlassen, ob sie Straßenbeiträge erheben oder nicht. Carsten Zörb (CDU) übernahm Argumente der SPD in seine Bitte um einen Sachstandsbericht. Die SPD zog ihren Antrag auf Verschiebung der Sanierung zurück, um aktuelle Entwicklungen abzuwarten. Michael Borke (SPD) hoffte, bis zur nächsten Sitzung Klarheit darüber zu haben, ob die Beitragssatzung aufgehoben oder modifiziert wird.

Für Empörung sorgt der Zustand der Grünflächen auf dem Friedhof und auf dem Kreisel am Ortseingang. Die CDU-Fraktion wünschte Auskunft über den Pflegeplan. Die SPD-Fraktion forderte externe Vergabe oder Wiedereinsetzung des Stadtteilarbeiters. Letzteres sei ohnehin versprochen worden, sagte Petra Norsch. Der Stadtteilarbeiter war wegen der Landesgartenschau abgezogen worden.

Laut Schreiben des Magistrats gibt es keine Probleme mit dem ruhenden Verkehr in der Falltorstraße. Das sah Michael Borke anders. Vor 7 Uhr, nach 19 Uhr und an Wochenenden gebe es erhebliche Probleme. Stadtrat Neidel sagte, er sei bestrebt, die Arbeitszeiten des Ordnungsamts zu flexibilisieren, um die Kontrollen auszuweiten.

Markus Sames hat die Lindbachquelle mit Vertretern des Umweltamtes und des Gartenamtes in Augenschein genommen. Sobald ein Bericht der Ämter vorliegt, soll über Pflege und Zugänglichkeit der Quelle beraten werden.

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