Stadt Gießen

Vollmond im Superteleobjektiv

Den Gießenern ihre Stadt und die Umgebung näherbringen und sie von ihrer schönsten Seite zeigen. Das ist das Ziel von Fabian Hackenberg und Markus Höfler und ihrem »Mein-Gießen«-Kalender. Die limitierte Auflage für das Jahr 2020 mit 13 Motiven aus Stadt und Region ist ab Samstag, 2. November, im Handel - unter anderem bei Punkt & Strich, der Touristinfo, Thalia, dem Kirchenlädchen sowie der Geschäftsstelle der Gießener Allgemeinen Zeitung in der Marburger Straße 20. Erhältlich ist er in verschiedenen Größen, die einzelnen Kalenderbilder sind auch als Wandbilder im Onlineshop zu haben.
30. Oktober 2019, 21:43 Uhr
Marc Schäfer
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Ein eindrucksvolles Foto aus der Region schmückt den Mein-Gießen-Kalender auf der Titelseite. (Foto: pm)

Den Gießenern ihre Stadt und die Umgebung näherbringen und sie von ihrer schönsten Seite zeigen. Das ist das Ziel von Fabian Hackenberg und Markus Höfler und ihrem »Mein-Gießen«-Kalender. Die limitierte Auflage für das Jahr 2020 mit 13 Motiven aus Stadt und Region ist ab Samstag, 2. November, im Handel - unter anderem bei Punkt & Strich, der Touristinfo, Thalia, dem Kirchenlädchen sowie der Geschäftsstelle der Gießener Allgemeinen Zeitung in der Marburger Straße 20. Erhältlich ist er in verschiedenen Größen, die einzelnen Kalenderbilder sind auch als Wandbilder im Onlineshop zu haben.

»Die Auswahl der Kalenderbilder ist uns wie immer schwergefallen«, sagt Hackenberg. Ob er dabei wieder ein glückliches Händchen hatte, wird sich bald zeigen. Die 2019er Auflage war ausverkauft. »Wir stecken jedes Jahr nicht nur in die Suche neuer Perspektiven, in das Fotografieren selbst und in die Bildbearbeitung viel Zeit und Herzblut, sondern auch in die anschließende Auswahl der Bilder. Weil wir immer wieder neue Ecken zeigen wollen«, sagt Hackenberg. In den aktuellen Kalender haben es alltägliche aber auch vergessene Orte aus zum Teil ungewöhnlichen Perspektiven geschafft. Erstmals gab es einen »Mitmachwettbewerb«, bei dem über 100 Einsendungen eingegangen sind. Letztlich kam es in den sozialen Medien zur Abstimmung. die Janette Porsch mit einem Winterbild vom Ludwigsplatz gewonnen hat. Es ziert den Januar.

Ein besonderer Hingucker ist 2020 das Titelbild. Es zeigt einen scheinbar riesigen Mond hinter der Burg Gleiberg. Das Foto bedurfte besonderer Planung im Vorfeld. »Uhrzeit und Standpunkt mussten genau geplant werden. Auch die Winkelberechnung des Mondes sowie die Winkelberechnung vom Kamerastandort zum Motiv sind wichtig«, verrät Hackenberg, der das Foto Ende März kurz vor 8 Uhr morgens von den Lahnwiesen unterhalb der Marburger Straße aus fotografiert hat. »Das war auch für mich als Fotograf ein besonderer Moment. Die Mischung aus Morgenrot und Vollmond sorgt für eine tolle Stimmung. Sonne, Erde und Mond in einer Linie«, sagt Hackenberg. Das besondere Größenverhältnis werde durch ein Superteleobjektiv erreicht mit ca. 1000 Millimeter Brennweite. »Burg und Mond sind für den Betrachter beide weit weg, weshalb der Mond im Verhältnis zur Burg sehr groß erscheint. Durch das Teleobjektiv kann man diese Erscheinung heranholen«.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/stadtgiessen/Stadt-Giessen-Vollmond-im-Superteleobjektiv;art71,640388

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