02. Mai 2018, 22:23 Uhr

Termine

02. Mai 2018, 22:23 Uhr
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Aus der Redaktion

Vortrag zu Opferbildern – Bei der Berichterstattung über Terror spielen Bilder eine maßgebliche Rolle. Sie zeigen das Ausmaß der Verwüstung und das Leid der Betroffenen, die kalte Entschiedenheit der Terroristen und die Wehrhaftigkeit des Staates. Dass die Bilder vom Terror nicht nur einer immer ähnlichen Dramaturgie folgen und etablierte ikonografische Traditionen fortschreiben, sondern auch als strategische Waffen in einem Kampf um Deutungshoheit eingesetzt werden, hat die Berliner Kunsthistorikerin Charlotte Klonk in ihrem Buch »Terror« eindrucksvoll herausgearbeitet. Zum Thema »Opfer- statt Täterbilder. Aber wie und welche?« spricht sie an diesem Donnerstag, 3. Mai, 18 Uhr, im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstraße 34,

Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan – Die Katholische Hochschulgemeinde Gießen (KHG) stellt im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe »Fokus« an diesem Donnerstag (3. Mai) die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« vor. Diese hilft vor allem in Krisen- und Kriegsgebieten. Die Frankfurter Frauenärztin Dr. Kanya Götsch war für »Ärzte ohne Grenzen« in Pakistan und Afghanistan im Einsatz. Die Veranstaltung beginnt um 20.15 Uhr in der KHG in der Wilhelmstraße 28 (Ecke Ludwigstraße).

Vortrag zur Zahl Sieben – Zahlen dienen dazu, unsere Umwelt zu erfassen und differenziert zu sehen. Zahlen sind aber auch die Grundbausteine der Mathematik. Am Donnerstag, 3. Mai, um 18.30 Uhr führt Prof. Albrecht Beutelspacher, Direktor des Mathematikums, dort seine Vortragsreihe »Die wichtigsten Zahlen« fort. Diesmal dreht sich alles um die »magische« Zahl Sieben.

Fahrradcodier-Aktionen des ADFC – Von den 402 im letzten Jahr im Kreisgebiet gemeldeten schweren Fahrraddiebstählen wurden fast 90 Prozent in der Stadt Gießen begangen. Neben guten Schlössern und Abstellanlagen mit der Möglichkeit, die Räder rahmenfest anzuschließen, ist es wichtig, sein Fahrrad zu dokumentieren, indem Rahmennummer und Beschreibung in Fahrradpass oder auch Apps eingetragen werden. Das ist notwendig, um gefundene Fahrräder zuzuordnen und ihrem Eigentümer zurückzugeben. Der ADFC bietet nun zum Saisonbeginn wieder einige Codierungstermine an. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Wichtig sind der Eigentumsnachweis und möglichst schon ausgefüllte Formulare, die von der Homepage des ADFC (www.adfc-giessen.de/codierung) heruntergeladen werden können. Fest stehen folgende Termine: Samstag, 5. Mai von 11 bis 15 Uhr beim Stadtradelnauftakt in der Löwengasse am ADFC-Stand. Am 19. Mai von 10 bis 16 Uhr bei Switch Bike im Citycenter (Katharinengasse 14). Die Codierung kostet 10 Euro pro Fahrrad. Für ADFC-Mitglieder und Personen, die im Rahmen der Codierung Mitglied des ADFC werden, reduzieren sich die Kosten auf die Hälfte. Die Kosten dienen der Refinanzierung des Codiergerätes.

StreiFZug bringt Vögel naher – Urbane Lebensräume und andere Siedlungsflächen bedecken etwa 20 Prozent der Fläche Hessens. Einige Tierarten haben sich erfolgreich an diese Lebensräume angepasst. So gehören heute etwa Blau- und Kohlmeisen sowohl zur Wald- als auch zur Stadtnatur und werden durch Angebote künstlicher Nisthilfen und Winternahrung vom Menschen weiter gefördert. Einen Einblick in die Forschung zum Verhalten dieser Vögel in Stadthabitaten können Teilnehmer auf dem streiFZug am Samstag, 5. Mai, erhalten. Referentin ist Prof. Petra Quillfeldt, AG Verhaltensökologie und Ökophysiologie, Institut für Tierökologie und Spezielle Zoologie und Interdisziplinäres Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität. Teilnahme kostenlos, ohne Voranmeldung. Treffpunkt um 10 Uhr am Interdisziplinären Forschungszentrums (IFZ) der Justus-Liebig-Universität am Haupteingang am Teich im Heinrich-Buff-Ring. Die streiFZuege des IFZ sind kurze wissenschaftliche (Sonntags)ausflüge.

Nordtalk zum Thema »Sicherheit« – Beim 19. Nordtalk am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr im Nordstadtzentrum (Reichenbergerstraße 9) geht es um das Thema »Subjektive Sicherheit in der Gießener Nordstadt«. Mit Johannes Maaser (»Einsicht – Marburg gegen Gewalt«), Germar Dietz (Polizeioberkommissar/Schutzmann vor Ort) und Steven Herdmann (Kampagne »Gewalt-Sehen-Helfen«) begleiten drei Fachleute die Veranstaltung.



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